Benin: Wiederherstellung der Bodenfruchtbarkeit

BENIN: Wiederherstellung der Bodenfruchtbarkeit im Norden Benins (Good-Practice-Reihe 12)
Gaesing, Karin

Im Norden Benins sind 90% der Böden völlig degradiert, dementsprechend niedrig sind die landwirtschaftlichen Erträge. Das von der GIZ geförderte Projekt ProSOL unterstützt Bauern und Bäuerinnen dabei, die Fruchtbarkeit ihrer Böden mit kostengünstigen Maßnahmen und auf nachhaltige Weise wiederherzustellen.

Benin: Restauration de la fertilité des sols dans la région nord du Bénin

BENIN: Restauration de la fertilité des sols dans la région nord du Bénin
Gaesing, Karin

Malgré une forte dégradation des sols, les paysans et paysannes ont pu doubler et tripler leurs récoltes dans le nord du Bénin grâce aux mesures appliquées à cause de l’encadrement du projet ProSOL. La construction des cordons pierreux pour améliorer l’infiltration des eaux dans le sol et la semence de différentes plantes légumineuses a considérablement amélioré la sécurité alimentaire et la situation économique des familles participantes au projet.

Gp11 lift deckblatt

ÄTHIOPIEN: Livelihoods for Transformation (LIFT) in der Oromiya Region (Good-Practice-Reihe 11)
Gaesing, Karin

Ziel des von einer internationalen Nichtregierungsorganisation geförderten Projektes Livelihoods for Transformation (LIFT) ist die Reduzierung der Armut der Menschen zu bewirken und die Ernährungssicherheit in der Projektregion im Rift Valley Äthiopiens zu verbessern. Durch Training, Bewässerungstechniken und die Vernetzung mit landwirtschaftlichen Servicekooperativen und Beratungsdiensten werden die extrem armen Bauern und Bäuerinnen der Region in die Lage versetzt, Armut und Hunger dauerhaft zu entkommen.

Gp 10 debre tabor deckblatt

ÄTHIOPIEN: Landwirtschaftliche Produktion und Nahrungssicherheit in der Amhara Region (Good-Practice-Reihe 10)
Gaesing, Karin

In der Amhara Region im Hochland Äthiopiens unterstützt das Projekt „Multi-dimensional food and nutrition security in Amhara“ etwa 10.400 kleinbäuerliche Betriebe dabei, ihre landwirtschaftliche Produktion zu steigern und sich aus der Ernährungsunsicherheit zu befreien. Durch Hangterrassierungen, Aufforstung, Kleinbewässerung steigern sich die Ernten um etwa das Dreifache und ermöglichen den Bauern und Bäuerinnen einen besseren Lebensstandard, Rücklagen zu bilden, die Schulbildung ihrer Kinder zu fördern.

Gp 09 samburu deckblatt

KENIA: Diversifizierung der Existenzgrundlage durch Agropastoralismus (Good-Practice-Reihe 09)
Mahla, Anika

In Zeiten immer wiederkehrender Dürren wird es jedes Jahr schwerer für (semi)nomadische ViehhalterInnen in Kenia genug Futter für ihre Tiere zu finden. Als Reaktion darauf führte World Vision ein multisektorales Projekt u.a. zur Förderung des Ackerbaus durch. Dies unterstützt die Menschen dabei ihre Lebensgrundlagen zu diversifizieren und durch eine gesteigerte Nahrungsmittelproduktion wird ein wichtiger Beitrag zur Ernährungssicherung geleistet.

GP 08 Kenia

KENIA: Hunger Safety Net Programme - Soziale Sicherung in Tukana County (Good-Practice-Reihe 08)
Gaesing, Karin

Das Hunger Safety Net Programme unterstützt extrem arme Menschen im Norden Kenias durch regelmäßige unkonditionierte Geldtransfers. Die hauptsächlich von Viehhaltung und Fischfang lebenden Menschen in Turkana County nutzen das Geld vor allem für den Kauf von Nahrungsmitteln, die Bildung ihrer Kinder und die Diversifizierung ihrer Einkommensquellen. Das Projekt ist so angelegt, dass die Geldleistungen in extremen Dürrejahren auf weitere bedürftige Haushalte ausgedehnt werden kann.

GP07_Cambodia: Experiences with the Id Poor approach

CAMBODIA: Who are the poorest in the village? Experience with the ID Poor approach (Good-Practice-Reihe 07)
Bliss, Frank

ID Poor is a transparent and participative targeting system to identify extremely poor households and individuals in Cambodia. Households with ID Poor status are entitled to social benefits, such as free treatments in health centres and hospitals (see Good Practice 6). ID Poor has been implemented in Cambodia for the past ten years.

Gp7 kambodscha id poor cover

KAMBODSCHA: Wer sind die Ärmsten im Dorf? Erfahrungen mit dem ID Poor-Ansatz (Good-Practice-Reihe 07)
Bliss, Frank

ID Poor ist das in Kambodscha seit rund 10 Jahren praktizierte Verfahren, mit dem extrem arme Haushalte in den Dörfern identifiziert werden. Seit 2018 wird es auch in den Städten des Landes umgesetzt. Rund 20% aller Haushalte erhalten durch das erstaunlich transparente und partizipative Verfahren mit dem ID Poor-Status das Anrecht auf bestimmte soziale Leistungen. Hierzu gehört die kostenfreie Behandlung in Gesundheitszentren und Krankenhäusern (siehe Good-Practice 6).

Gp 06 kambodscha hef cover

KAMBODSCHA: Gesundheitsfürsorge für die Ärmsten durch den „Health Equity Fund“ (Good-Practice-Reihe 06)
Bliss, Frank

Durch den Health Equity Fund (HEF) werden in Kambodscha Gesundheitsdienstleistungen für extrem arme Familien kostenfrei bereitgestellt. Die Identifikation der extrem Armen erfolgt durch das Identifikationsverfahren ID Poor (siehe Good-Practice 7). Der Fonds erstattet den Gesundheitszentren sowie Distrikt- und Provinzkrankenhäusern die Gebühren, die sonst von SelbstzahlerInnen zu entrichten sind. Rund 60% dieser Einnahmen werden an das Personal der Gesundheitseinrichtungen als Boni zusätzlich zum Lohn ausgezahlt, so dass die Motivation, auch diese Patientengruppe zu behandeln, nachhaltig gesichert werden konnte.

AVE Good Practice Reihe 05

KAMBODSCHA: Verbesserung der Ernährungssicherung ehemals landloser und landarmer Haushalte (Good-Practice-Reihe 05)
Bliss, Frank

Das u.a. von der deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit unterstützte „Soziale Landtitelprogramm“ in Kambodscha ermöglicht es vormals landlosen Haushalten, ihre vom Staat kostenfrei zur Verfügung gestellten eineinhalb bis drei Hektar Land auch wirklich nutzen zu können. Denn Menschen, die vormals zumeist nur wenig mit Landwirtschaft zu tun hatten, müssen erst einmal zu Bauern werden – und man muss ihnen als Arme ohne Geldreserven helfen, die Zeit bis zur ersten Ernte überbrücken zu können.

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