Friedensgutachten 2018 cover

Liberal-demokratische Friedenskonzepte unter Druck
Bethke, Felix S. / Debiel, Tobias / Hartmann, Christof / Poppe, Annika E. / Schablitzki, Jan / Wolff, Jonas

Seit 2010 haben kriegerische Konflikte zugenommen, gesellschaftliche Sicherheit hat sich verschlechtert. In vielen Ländern sind Demokratisierungsprozesse gewaltsam gescheitert, Regierungen schränken Freiheitsrechte und zivilge-
sellschaftliche Handlungsmöglichkeiten ein.

Die Autoren analysieren in ihrem Beitrag zum Friedensgutachten 2018 wie Menschen- und Freiheitsrechte weltweit zunehmend unter Druck geraten und geben Empfehlungen wie diesem Trend auf der nationalen, regionalen und internationalen Ebene entgegengewirkt werden kann.

Alle Inhalte und Kapitel des Friedensgutachtens 2018 stehen unter www.friedensgutachten.de zum Download zur Verfügung.

Friedensgutachten 2018 cover

Friedensgutachten 2018
Mehr Diplomatie – weniger Rüstungsexporte

Von einer stabilen und gerechten Friedensordnung ist die Welt gegenwärtig weit entfernt. Die Kriege etwa im Nahen und Mittleren Osten und in Afrika fordern tausende Opfer und zwingen Menschen zur Flucht. Die gemeinsame Sorge für den Frieden auf dem Wege der internationalen Zusammenarbeit – beispielsweise in den Vereinten Nationen (UN) – wird von Konflikten überschattet. Von Deutschland und der Europäischen Union sind deshalb verstärkte Anstrengungen nötig, um Frieden in der Welt herzustellen und zu erhalten.

Das Friedensgutachten ist das gemeinsame Gutachten der deutschen Friedensforschungsinstitute (BICC / HSFK / IFSH / INEF) und erscheint seit 1987. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Fachgebieten untersuchen darin internationale Konflikte aus einer friedensstrategischen Perspektive und geben klare Empfehlungen für die Politik.

Im vergangenen Jahr wurden Format und Layout des Friedensgutachtens einem aufwendigen Reformprozess unterzogen.

Alle Inhalte und Kapitel stehen unter www.friedensgutachten.de zum Download zur Verfügung.

Peace Report 2017

Editors' Statement: Current Development and Recommendations
Schoch, Bruno/ Heinemann-Grüder, Andreas/ Hauswedell, Corinna/ Hippler, Jochen/ Johannsen, Margret (Eds.)

The Editors’ Statement is part of the Peace Report 2017.

Friedensgutachten 2017

Friedensgutachten 2017
Schoch, Bruno/ Heinemann-Grüder, Andreas/ Hauswedell, Corinna/ Hippler, Jochen/ Johannsen, Margret (Hrsg.)

„Wie lässt sich Gewalt bändigen, wenn die kooperative Weltordnung zerfällt?” Dieser Frage widmen sich die Herausgeber und Herausgeberinnen in diesem Jahr im Friedensgutachten 2017, das am 30. Mai in Berlin vorgestellt wurde. Anlässlich der Konflikte in Syrien und dem Jemen fordern die fünf führenden deutschen Friedens- und Konfliktforschungsinstitute mehr humanitäre Hilfe und eine internationale Debatte über Schutzzonen. Deutsche Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien aber auch in die Türkei verurteilen die Herausgeber und Herausgeberinnen angesichts der Konflikte in der Region scharf. Die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) solle zudem zu einer EU-Krisenpräventionsagenda ausgebaut werden. Die Herausgeber und Herausgeberinnen der fünf deutschen Friedensforschungsinstitute Bruno Schoch (HSFK), Andreas Heinemann-Grüder (BICC), Corinna Hauswedell (FEST), Jochen Hippler (INEF) und Margret Johannsen (IFSH), bündeln in ihrer überspannenden Stellungnahme aktuelle Entwicklungen und richten Empfehlungen an die Bundesregierung und die Regierungen Europas.

Das Friedensgutachten erscheint seit 1987 und wird in diesem Jahr erneut gefördert durch die Deutsche Stiftung Friedensforschung (DSF).

Friedensgutachten 2017

Stellungnahme der Herausgeber und Herausgeberinnen: Aktuelle Entwicklungen und Empfehlungen
Schoch, Bruno/ Heinemann-Grüder, Andreas/ Hauswedell, Corinna/ Hippler, Jochen/ Johannsen, Margret (Hrsg.)

Die Stellungnahme der Herausgeber und Herausgeberinnen ist im Friedensgutachten 2017 erschienen.

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