Globale Trends 2013

Globale Trends 2013. Frieden - Entwicklung - Umwelt
Debiel, Tobias / Hippler, Jochen / Roth, Michèle / Ulbert, Cornelia (Hrsg.)

Die Globalen Trends dokumentieren und interpretieren, gestützt auf die neuesten internationalen Analysen und Daten, aktuelle Entwicklungen und Zusammenhänge in den Bereichen Weltordnungen und Frieden, Weltgesellschaft und Entwicklung sowie globale Nachhaltigkeit und Krisenbewältigung.

Das Standardwerk, das alle drei Jahre von INEF und der Stiftung Entwicklung und Frieden (SEF) gemeinsam herausgegeben wird, ist jetzt wieder erschienen.

Friedensgutachten 2012
Schoch, Bruno/ Hauswedell, Corinna/ Kursawe, Janet/ Johannsen, Margret

Lern- und Arbeitsbuch Entwicklungspolitik

Lern- und Arbeitsbuch Entwicklungspolitik
Nuscheler, Franz

Die erste Auflage dieses Lehrbuches erschien bereits im Jahr 1985, also vor den großen Umbrüchen in der Weltpolitik, die natürlich auch Auswirkungen auf die internationale Entwicklungspolitik hatten.
Das Kernanliegen des Buches bleibt auch ein Vierteljahrhundert nach dem ersten Erscheinen: den Nachweis zu führen, dass Entwicklungspolitik noch längst nicht am Ende ist, sondern mit veränderten Zielsetzungen und Instrumenten noch große Aufgaben zu bewältigen hat; dass sie nicht nur ein Gebot der Humanität, sondern auch der politischen Vernunft und des wohlverstandenen Eigeninteresses derjenigen Staaten und Gesellschaften ist, die sich nicht wie auf Inseln der Glückseligkeit von Entwicklungen in der übrigen Welt abkoppeln können. Dies ist die Konsequenz der wachsenden Interdependenzen zwischen den Welten, die auch wechselseitige Verwundbarkeiten erzeugen. Dann allerdings muss sich die Entwicklungspolitik von einer an nationalstaatlichen Interessen orientierten Zusammenarbeit (EZ) zur Globalen Zusammenarbeit (GZ) weiterentwickeln, die mit vereinten Kräften den Herausforderungen der »Weltrisikogesellschaft« zu begegnen versucht.

Zur Konzeption des Buches:
Die siebte Auflage wurde teilweise aktualisiert, teilweise neu geschrieben, hält aber an der Konzeption der früheren Auflagen fest, die sich offensichtlich in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit bewährt hat. Sie will — Grundwissen vermitteln, Zusammenhänge aufzeigen und zugleich durch kritische Nachfragen Diskussionen anregen; — auch jenen eine Einführung in die Entwicklungspolitik an die Hand geben, die vor wissenschaftlichen Kompendien zurückschrecken, aber ihnen auch die Inhalte, Ergebnisse und Streitpunkte der Entwicklungswissenschaften vermitteln; — sich um eine Argumentationsweise und Sprache bemühen, die nicht nur für Fachleute verständlich ist, die keine solche Einführung brauchen; — nicht zuletzt für Entwicklungspolitik werben – gerade in der kritischen Auseinandersetzung mit ihren Worten und Taten, Absichtserklärungen und tatsächlichen Leistungen.
Das Buch schließt sich nicht der längst schon schicken Fundamentalkritik an, die der angeblich »tödlichen Hilfe« nur noch Misserfolge oder gar finstere Absichten unterstellt. Aber es wird sich auch nicht an einer Gesundbeterei beteiligen, die Entwicklungsbehörden in Hochglanzbroschüren und in einer aufwendigen Öffentlichkeitsarbeit pflegen. Eine derartige Hofberichterstattung ist ohnehin kontraproduktiv, weil sie niemanden zu überzeugen vermag. Das BMZ tat sich immer schwer mit der produktiven Funktion von Kritik.
Wie in den früheren Auflagen werden wichtige Begriffe entweder schon beim ersten Auftauchen in eingerahmten Kästen oder im Glossar erklärt. Die Quellen, auf die im Text verwiesen wird, werden in den Literaturnachweisen am Ende des jeweiligen Kapitels zusammengefasst. Dieses will nicht ganze Computersätze ausdrucken, sondern sich auf die wichtigste und in guten Bibliotheken zugängliche Literatur beschränken. Die neue Auflage verzichtet auch auf viele Statistiken, die schnell von der Aktualität überrollt werden. Stattdessen verweist sie auf Datenkompendien internationaler Organisationen, die im Internet abgerufen werden können.
Es mangelt wahrlich nicht an Informationen über alle Weltprobleme. Größer ist das Problem, die Flut von Informationen zu ordnen und zu interpretieren sowie Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Auch hier gilt der Hilferuf: Wir ertrinken in Informationen, hungern aber nach Orientierung. Heute ist nicht mehr die Datenbeschaffung, sondern der sachkundige Umgang mit den Datenhalden ein Problem. Bekanntlich kann mit widersprüchlichen Statistiken vieles gleichzeitig belegt oder widerlegt werden. Deshalb soll das Buch Interpretationshilfe und Orientierungswissen anbieten.

Friedensgutachten 2011

Friedensgutachten 2011
Johannsen, Margret / Schoch, Bruno / Hauswedell, Corinna / Debiel, Tobias / Fröhlich Christiane (Hrsg.)

Das Friedensgutachten 2011 stellt revolutionäre Umbrüche, Krieg und Intervention im arabischen Raum an den Anfang seiner Bilanz. Sie haben die europäische Politik überrascht. Was sagt das über Europa? Wir fragen nach Ursachen und diskutieren Konsequenzen.
Der Zustand des Friedensprojekts Europa nach drei Jahren Wirtschafts- und Finanzkrise steht im Mittelpunkt unseres Jahrbuchs. Die Integration galt lange als die politische Errungenschaft im jahrhundertelang so kriegerischen Europa. Gilt das nicht mehr? Wir diskutieren Leerstellen und Zukunftschancen des europäischen Projekts. Globalisierung und Migration fordern die nationalstaatlich verfassten Gesellschaften Europas heraus. Sind sie der neuen Wirklichkeit gewachsen? Europa wirbt mit dem Geist seiner Vielfalt als Kern seiner Identität. Diese Vision steht auf dem Spiel, auch gegenüber den Nachbarn im Osten und Süden. Was muss geschehen, damit daraus nicht ein Europa der Ängste und Egoismen wird?
Zudem ziehen wir eine Bilanz der militärischen Interventionen in Afghanistan und in andere bewaffnete Konflikte oder humanitäre Katastrophen und untersuchen Rüstungstrends, Abrüstungschancen, die neue Strategie der NATO sowie die Reform der Bundeswehr.

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