Jahrbuch Menschenrechte 2012/2013

Jahrbuch Menschenrechte 2012/2013: Meinungsfreiheit - Quo vadis?
Bielefeldt, Heiner / Davy, Ulrike / Deile, Volkmar / Dörnhöfer, Stefanie / Gusy, Christoph / Hamm, Brigitte / Hutter, Franz-Josef / Tretter, Hannes (Hrsg.)

Meinungs-, Informations- und Medienfreiheit sind Ausdruck gesellschaftlicher Vielfalt und Bedingung demokratischer Verhältnisse: Zugang zu Information und die freie Äußerung und Verbreitung von Ansichten fördern den kritischen Diskurs und damit gesellschaftliche und politische Entwicklungen. Die Ausübung dieser Grundrechte ist aber auch mit Macht und Verantwortung verbunden: Monopole und Desinformation gefährden die Meinungsfreiheit ebenso wie staatliche Kontrolle und Einschränkung der Medien. Das aktuelle Jahrbuch befasst sich mit Formen, Gefährdungen und Chancen der Meinungsfreiheit, der Situation in ausgewählten Staaten sowie mit Struktur und Verantwortung von Medien; der Serviceteil informiert wie immer über aktuelle institutionelle Entwicklungen im Bereich der Menschenrechte.

Buchcover

Konfliktfaktor Religion? - Die Rolle von Religionen in den Konflikten Südasiens
Kursawe, Janet / Brenner, Verena (Hrsg.)

Die Region Südasien ist geprägt von zahlreichen Religionen und religiösen Traditionen. Wie die Entwicklungen der letzten Jahrzehnte zeigen, birgt diese Vielfalt an religiösen Vorstellungen großes Konfliktpotenzial, das sich in den Ländern Südasiens unterschiedlich auswirkt.
Einerseits beinhalten gegenwärtige politische Konflikte in dieser Region oftmals kommunale, aber auch ethnische und religiöse Konflikt- und Gewaltformen und wachsen zunehmend zu religiösen Konflikten heran. Andererseits werden dominante religiöse Positionen stark politisiert.
Im Zentrum des Bandes steht die Frage, wie sich Konflikte, die religiös begründet werden, in denen Religionen von den Konfliktparteien instrumentalisiert werden oder bei denen eine oder mehrere der Konfliktparteien religiös sind, auf lokaler Ebene darstellen. In den einzelnen Länderanalysen zeigen die Autorinnen und Autoren, wie nicht-staatliche – zumeist religiöse und/oder nationalistische – Akteure den jeweiligen Konflikt beeinflussen. Das Buch trägt damit zur Debatte über das Eskalations- und Deeskalationspotenzial von Religionen bei.
Das Werk ist Teil der Reihe Religion – Konflikt – Frieden, Band 6.

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