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Friedensgutachten 2018
Mehr Diplomatie – weniger Rüstungsexporte

Von einer stabilen und gerechten Friedensordnung ist die Welt gegenwärtig weit entfernt. Die Kriege etwa im Nahen und Mittleren Osten und in Afrika fordern tausende Opfer und zwingen Menschen zur Flucht. Die gemeinsame Sorge für den Frieden auf dem Wege der internationalen Zusammenarbeit – beispielsweise in den Vereinten Nationen (UN) – wird von Konflikten überschattet. Von Deutschland und der Europäischen Union sind deshalb verstärkte Anstrengungen nötig, um Frieden in der Welt herzustellen und zu erhalten.

Das Friedensgutachten ist das gemeinsame Gutachten der deutschen Friedensforschungsinstitute (BICC / HSFK / IFSH / INEF) und erscheint seit 1987. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Fachgebieten untersuchen darin internationale Konflikte aus einer friedensstrategischen Perspektive und geben klare Empfehlungen für die Politik.

Im vergangenen Jahr wurden Format und Layout des Friedensgutachtens einem aufwendigen Reformprozess unterzogen.

Alle Inhalte und Kapitel stehen unter www.friedensgutachten.de zum Download zur Verfügung.

Cover_Entwicklungspolitik in Zeiten der SDGs

Entwicklungspolitik in Zeiten der SDGs - Essays zum 80. Geburtstag von Franz Nuscheler
Tobias Debiel (Hrsg.)

Wohin führt Entwicklungspolitik in Zeiten der SDGs? Bahnt die Agenda 2030 einen neuartigen Weg, die Weltgesellschaft sozial, ökologisch, wirtschaftlich und politisch anhand von Mindeststandards global mitzugestalten? Oder befindet sich Entwicklungszusammenarbeit auf dem Holzweg? Ausgewiesene Expertinnen und Experten beleuchten ausgewählte Aspekte der SDGs mit Blick auf den Beitrag, den diese für die künftige Gestaltung von Entwicklungskooperation haben können. Die spannenden und teilweise kontroversen Diskussionen können Sie in dem Franz Nuscheler gewidmeten Band nachlesen.

Schutzgebühr EUR 7,50 (inkl. Versand)

Moral Agency and the Politics of Responsibility

Moral Agency and the Politics of Responsibility
Ulbert, Cornelia / Finkenbusch, Peter / Sondermann, Elena / Debiel, Tobias (Eds.)

“Moral Agency and the Politics of Responsibility” untersucht, wie in unserer global verflochtenen Welt unterschiedlichste Akteure über Verantwortung verhandeln, Verantwortung teilen und delegieren. Dieses Buch fragt, wie moralische Pflichten jenseits der territorialen oder rechtlichen Schranken des Nationalstaates definiert werden und wie die moralische Handlungsmacht individueller und kollektiver Akteure verbessert werden kann. Es untersucht, wie Mechanismen von Rechenschaftspflicht und Verpflichtung in einer post-nationalen Welt hergestellt werden können, in welcher Rechenschaftspflicht ungewiss und umkämpft bleibt. Unter Verwendung empirischer und theoretischer Perspektiven erforscht das Buch die Politik der Verantwortung angesichts der Entwicklung und Veränderung von Verantwortungsbeziehungen.

Menschenrechte im Unternehmen durchsetzen-Internationale Arbeitnehmerrechte: Die UN-Leitprinzipien als Hebel für Betriebsräte und Gewerkschaften

Menschenrechte im Unternehmen durchsetzen-Internationale Arbeitnehmerrechte: Die UN-Leitprinzipien als Hebel für Betriebsräte und Gewerkschaften
Hadwiger, Felix / Hamm, Brigitte / Vitols Katrin / Wilke, Peter

Internationale Arbeitnehmerrechte gewinnen durch die voranschreitende Globalisierung weiter an Bedeutung. Basierend auf Fallstudien und Experteninterviews diskutieren die Autorinnen und Autoren die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte. Dabei stellen sie Anknüpfungspunkte für Gewerkschaften und Betriebsräte heraus und zeigen Strategien, Beteiligungsmöglichkeiten und Instrumente für die Sicherung von Arbeitnehmerrechten in Unternehmen weltweit auf.

Die globale Finanzkrise 2007/2008

Die globale Finanzkrise 2007/2008: Endpunkt einer neoliberalen Hegemonie? Der Wirtschafts- und Finanzdiskurs in den G20
Schablitzki, Jan

Die Studie von INEF-Mitarbeiter Jan Schablitzki überprüft, ob die jüngste globale Wirtschafts- und Finanzkrise 2007/2008 zu einem Bruch mit der Vorherrschaft neoliberalen Denkens führte. Dabei wird in einem ersten Schritt der Neoliberalismus in seiner Abgrenzung zu anderen Wirtschaftsvorstellungen definiert und basierend auf der Hegemonietheorie von Ernesto Laclau und Chantal Mouffe als hegemoniale Form identifiziert. Nach dem Aufbrechen der neoliberalen Hegemonie durch die Finanzkrise untersucht die Studie anschließend, ob sich weiterhin hegemoniale Spuren des Neoliberalismus in den Gipfelstellungnahmen der G20-Staats- und Regierungschefs zwischen 2008 und 2014 finden lassen und schließt mit einer Analyse, ob der Neoliberalismus auch diese Krise unbeschadet überstehen oder ob alternatives Denken bereits an Raum gewinnen konnte.

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