Cover_Entwicklungspolitik in Zeiten der SDGs

Entwicklungspolitik in Zeiten der SDGs - Essays zum 80. Geburtstag von Franz Nuscheler
Tobias Debiel (Hrsg.)

Wohin führt Entwicklungspolitik in Zeiten der SDGs? Bahnt die Agenda 2030 einen neuartigen Weg, die Weltgesellschaft sozial, ökologisch, wirtschaftlich und politisch anhand von Mindeststandards global mitzugestalten? Oder befindet sich Entwicklungszusammenarbeit auf dem Holzweg? Ausgewiesene Expertinnen und Experten beleuchten ausgewählte Aspekte der SDGs mit Blick auf den Beitrag, den diese für die künftige Gestaltung von Entwicklungskooperation haben können. Die spannenden und teilweise kontroversen Diskussionen können Sie in dem Franz Nuscheler gewidmeten Band nachlesen.

Schutzgebühr EUR 7,50 (inkl. Versand)

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Land Allocation for the Poorest: Investigations into Social Land Concessions in Cambodia (AVE-Study 7b/2018)
Bliss, Frank / Hennecke, Rosa / Schell, Oliver

How can we improve the food security of land less households? The Improving Livelihoods and Food Security Project (ILF) supports approximately 7,000 poor households, which receive land for utilisation from the Cambodian government free of charge. Our study shows how people who cultivate little or no land so far, manage to achieve food security and to acquire a land title after only five years with the assistance of ILF.

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Landzuteilung für die Ärmsten: Untersuchungen zu Sozialen Landkonzessionen in Kambodscha (AVE-Studie 7/2018)
Hennecke, Rosa / Bliss, Frank / Schell, Oliver

Wie kann die Ernährungssicherung landloser Haushalte verbessert werden? Das Improving Livelihoods and Food Security Project (ILF) unterstützt rund 7.000 arme Haushalte, die vom kambodschanischen Staat kostenfrei Land zur Nutzung zugewiesen bekommen haben. Die Untersuchung zeigt, wie es Menschen, die bislang kein oder nur wenig Land bewirtschafteten, im Rahmen des ILF gelingen kann, ihre Ernährung zu sichern und nach fünf Jahren einen Eigentumstitel zu erhalten.

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Sozial konstruierte Risiken erfordern diskursive Willensbildungsprozesse
Ulbert, Cornelia

In dem Interview „Sozial konstruierte Risiken erfordern diskursive Willensbildungsprozesse“ spricht Cornelia Ulbert über Governance von Risiken zwischen wissenschaftlicher Analyse und politischer Aushandlung.

Globale Trends. Analysen 02|2018

Der UN-Sicherheitsrat: Vom Relikt des 20. Jahrhunderts zum effektiven Element der globalen Sicherheitsarchitektur (Globale Trends Analysen 02/2018)
Cilliers, Jakkie

Die dringend notwendige Reform des UN-Sicherheitsrates steckt seit Jahrzehnten in einer Sackgasse. Ohne umfassende Veränderungen wird der Sicherheitsrat zunehmend an Bedeutung verlieren. Doch in einer Zeit großer machtpolitischer Veränderungen ist Multipolarität ohne einen adäquaten Multilateralismus ein gefährlicher Trend. Jakkie Cilliers fordert in GLOBALE TRENDS. ANALYSEN 02|2018 deshalb ein politisches und intellektuelles Umdenken, um den Reformstillstand zu überwinden.

Global Trends. Analysis 02|2018

The UN Security Council: From a 20th century relic to effective security governance (Global Trends Analysis 02/2018)
Cilliers, Jakkie

The urgently needed UN Security Council reform has been stuck for decades. Without a far-reaching structural change that includes the end of permanent seats and the veto, the Council is fading into irrelevance. But at a time of great power transitions, multipolarity without sufficient multilateralism is a dangerous trend. Therefore, in GLOBAL TRENDS. ANALYSIS 02|2018, Jakkie Cilliers calls for a political and intellectual leap to overcome the impasse in UN Security Council reform.

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The strong nation-state and violence, UAR Working Paper No. 16
Tischmeyer, Christian

Unsere Welt ist noch immer extrem gewalttätig. Das steht in scharfem Gegensatz zu Elias‘ Zivilisierungsprozess, einer kontinuierlichen Befriedung der Gesellschaft in der Moderne. Genau diejenige Organisation, welche diese gesellschaftliche Befriedung vorantreiben soll, der moderne Staat, ist selbst zentraler Grund der andauernden Gewalt. Tatsächlich sind die meisten der berüchtigten Massaker, Genozide und ethnischen Säuberungen der Moderne gar nicht denkbar ohne eine so effektive Organisation wie den starken Staat. Ich möchte diesen Zusammenhang verdeutlichen, unter Anwendung eines historisch-institutionalistischen Ansatzes, aus einer gegenüber etablierten Ordnungen kritischen Perspektive. Moderne Staatlichkeit wird als zugeschriebene Eigenschaft verstanden, abhängig von Bedingungen einer ‚internationalen Gemeinschaft‘. Diese Zuschreibung beruht auf fünf Dimensionen von Staatstätigkeit. Ein Staat gilt als stark, wenn seine Leistung in folgenden Bereichen anerkannt wird: Monopol der Rekrutierung, direkte Besteuerung, bürokratische Organisation, Förderung der formellen Wirtschaft und Aufrechterhaltung der inneren Ordnung. Da die Erfüllung dieser Aufgaben auf direkter Herrschaft beruht, sind starke moderne Staaten zwangsläufig Nationen. Mit Hilfe eines akteurszentrierten Gewaltkonzepts werde ich untersuchen, inwiefern Gewalt für Schaffung und Erhalt dieser Ordnungen notwendig ist. Ich schlussfolgere, dass Nationalstaaten eine institutionelle Neigung zur Ausübung von Massengewalt haben. Um also weniger Gewalt zu erreichen muss jenseits dieser politischen Ordnung gedacht werden.

Schlagwörter: Moderne Staatlichkeit, starker Staat, Nationalstaat, Gewalt, ethnische Säuberung, historisch-institutionalistisch, Herrschaftskritik.

Global Trends. Analysis 01|2018

Cooperation in a Post-Western World: Challenges and future prospects (Global Trends Analysis 01/2018)
Roth, Michèle/ Ulbert, Cornelia

The Western liberal order finds itself in deep crisis. Global power shifts are accelerating. What does this mean for the future of global cooperation? How can the wish for more national autonomy be reconciled with the need to cooperate in a globalised world? Can new forms of governance contribute to sustaining global cooperation? Michèle Roth and Cornelia Ulbert discuss these questions in the first issue of the new publication series GLOBAL TRENDS. ANALYSIS.

Globale Trends. Analysen 01|2018

Kooperation in einer post-westlichen Welt: Herausforderungen und Perspektiven (Globale Trends Analysen 01/2018)
Roth, Michèle/ Ulbert, Cornelia

Die westlich geprägte liberale Weltordnung befindet sich in einer schweren Krise. Globale Machtverhältnisse verschieben sich. Was bedeutet dies für die Zukunft globaler Zusammenarbeit? Wie lässt sich der Wunsch nach mehr nationaler Eigenständigkeit in Einklang bringen mit Kooperationsnotwendigkeiten in einer globalisierten Welt? Können neue Governance-Konzepte dazu beitragen? Diese Fragen diskutieren Michèle Roth und Cornelia Ulbert in der ersten Ausgabe der neuen Reihe GLOBALE TRENDS. ANALYSEN.

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