GP 14B

ETHIOPIA: Sustainable Management of Natural Resources Reduces Poverty and Vulnerability (Good-Practice-Series 14B)
Gaesing, Karin

The Sustainable Land Management Programme (SLMP) is being implemented in 176 rural districts in Ethiopia. Its objective is to improve the living conditions of the local people by enabling them to protect and manage their natural resources in a sustainable way. For this purpose, male and female farmers have formed watershed teams and committees and organise their work in a self-reliant way. Harvests have more than doubled and the living conditions of the people have greatly improved.

GP 14 Äthiopien SLMP

ÄTHIOPIEN: Das nachhaltige Management natürlicher Ressourcen verringert Armut und Vulnerabilität (Good-Practice-Reihe 14)
Gaesing, Karin

Das Sustainable Land Management Programme (SLMP) wird in insgesamt 176 ländlichen Distrikten Äthiopiens durchgeführt. Durch nahezu flächendeckende Ressourcenmanagementmaßnahmen wird die Bodenfruchtbarkeit erhalten bzw. verbessert. Dies trägt neben der langfristigen Landsicherheit durch Landtitel maßgeblich dazu bei, dass vulnerable Haushalte nicht mehr in die Armut abrutschen sondern sich wirtschaftlich verbessern.

Gp 13 benin soja final online cover

BENIN: Das Beispiel Soja. Die Förderung einer Wertschöpfungskette in Benin (Good-Practice-Reihe 13)
Bliss, Frank

Ein INEF-Forschungsteam besuchte im November 2018 das westafrikanische Benin. Im Fokus der Feldforschung standen die Prozesse, AkteurInnen und Wirkungen der Wertschöpfungskette von Soja, eine Nutzpflanze welche durch viele Kleinbauern und Kleinbäuerinnen in Benin angebaut und zu bspw. Tofukäse weiterverarbeitet wird. Mehr zu den Armutswirkungen der Wertschöpfungskette Soja in Benin erfahren Sie in der Good-Practice 13 von Frank Bliss.

Fga 2019 cover

Friedensgutachten 2019
Vorwärts in die Vergangenheit? Frieden braucht Partner

Vorwärts in die Vergangenheit – in diese Richtung bewegt sich aktuell die Politik im Umgang mit Fragen des Friedens und der Sicherheit. Errungenschaften der multilateralen Kooperation, die das friedliche Zusammenleben weltweit sichern halfen, werden Stück für Stück über Bord geworfen. In dieser Situation müssen die vorhandenen Regeln und Institutionen geschützt und zugleich neue Regeln und Verfahren der Friedenssicherung vorangetrieben werden. Beide Aufgaben lassen sich nur mit neuen Partnerschaften umsetzen. Das diesjährige Friedensgutachten diskutiert solche Partnerschaften in den einzelnen Feldern der Friedens- und Sicherheitspolitik.

Das Friedensgutachten ist das gemeinsame Gutachten der deutschen Friedensforschungsinstitute (BICC / HSFK / IFSH / INEF) und erscheint seit 1987. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Fachgebieten untersuchen darin internationale Konflikte aus einer friedensstrategischen Perspektive und geben klare Empfehlungen für die Politik. Das Friedens­gutachten 2019 wird am 4. Juni auf der Bundes­presse­konferenz in Berlin vorgestellt. Im Anschluss diskutieren die Institute die Empfehlungen des Friedens­gutachtens in Ministerien, dem Kanzleramt, bei Bundes­tags­ausschüssen und Fraktionen der Parteien.

Die Beiträge des Friedensgutachtens sind über https://www.friedensgutachten.de/2019 zugänglich.

Fga 2019 cover

Flucht und Gewalt / Nachhaltiger Frieden
Debiel, Tobias/ Saalfeld, Jannis / Hinz, Sarah/ Johannsen, Margret/ Schmitz-Pranghe, Clara/ Vollmer, Ruth

Die Welt hat in den vergangenen Jahren kaum Fortschritte in zentralen Dimensionen nachhaltiger Friedenssicherung gemacht. Im Gegenteil: Die Zahl kriegerischer Gewaltkonflikte mit jeweils mehr als 25 Toten durch Kampfhandlungen pro Jahr ist auf 131 Konflikte gestiegen. Gewaltkonflikte und politische Repression sind die wichtigsten Ursachen für Flucht und Massenvertreibung und maßgeblich für den Anstieg der Geflüchteten auf jüngst 68,5 Mio. Menschen verantwortlich – ein Rekordniveau seit dem Zweiten Weltkrieg. Akteure des Globalen Nordens tragen durch ihre Kooperation mit autoritären Regimen, ihre Handels- und ihre Waffenexportpolitik zur Perspektivlosigkeit und Gewaltmobilisierung bei.

Welche Muster von Flucht und Gewalt lassen sich in den Regionen des Südens beobachten? Wie reagiert die EU auf Ursachen und Folgen von Flucht? Wo müssen die europäischen Institutionen sowie die Bundesregierung umsteuern? Diesen Fragen wenden sich die Autoren in ihrem Beitrag zum Friedensgutachten 2019 zu.

Der Beitrag steht hier zum Download zur Verfügung.

Fga 2019 cover

Vereinte Nationen unter Druck: Wo sich ein deutsches Engagement lohnt / Institutionelle Friedenssicherung
Deitelhoff, Nicole/ Witt, Antonia/ Bethke, Felix/ Coni-Zimmer, Melanie/ Dembinski, Matthias/ Hofmann, Gregor/ Junk, Julian/ Marauhn, Thilo/ Niemann, Holger/ Peez, Anton/ Peters, Dirk/ Ulbert, Cornelia/ Wisotzki, Simone

Die Vereinten Nationen (VN) leiden seit Jahren unter einem Entzug politischer und finanzieller Unterstützung, insbesondere in ihren zentralen Aufgaben der Friedensicherung. Dieser Trend hat sich seit dem Rückzug der
USA aus multilateralen Abstimmungsprozessen noch verschärft. Die damit einhergehende Erosion etablierter Regeln und die Schwächung internationaler Institutionen wiegen jedoch umso schwerer angesichts der zahlreichen Kriege
und Konflikte weltweit.

Die deutsche Außenpolitik ist daher gefordert, vorwärtsgerichtet zu agieren, denn „Frieden braucht Partner“. Es ist notwendig, diese zu identifizieren und mit ihnen neue Koalitionen und Kooperationsformen in den zentralen Feldern der Friedens- und Sicherheitspolitik zu entwickeln und umzusetzen. Aber auch Reforminitiativen der VN-Arbeits- und Organisationsstrukturen, sei es mit Blick auf den Sicherheitsrat oder die VN-Friedenssicherungsarchitektur benötigen die Unterstützung und den Gestaltungswillen Deutschlands.

Ansatzpunkte und Empfehlungen hierzu entwickelt das Team von Autorinnen und Autoren in seinem Friedensgutachten-Beitrag zum Schwerpunkt Institutionelle Friedenssicherung.
Der Beitrag steht hier zum Download zur Verfügung.

Publikationpublication 3

Menschenrechte als private Legitimitätspolitik: Politische Autorität und völkerrechtliche Rechtfertigung von Unternehmenspraktiken
Scheper, Christian

In seinem Beitrag zeigt Christian Scheper, dass das Menschenrechtssystem diverse Möglichkeiten für transnationale Unternehmen bietet, ihr Handeln zu rechtfertigen, auch wenn es mit Rechtsverletzungen verbunden ist. Vor allem in Wertschöpfungsketten gehe das Konzept der Sorgfaltspflicht unzureichend mit institutionellen Stärkungen für RechteinhaberInnen einher. Daher seien weitere Reformen notwendig, etwa durch Sorgfaltspflichtengesetze.

Ave 16 psnp

Soziale Sicherung in Dürregebieten in Äthiopien durch das Productive Safety Net Programme (PSNP) (AVE-Studie 16/2019)
Bliss, Frank

Bei dem Productive Safety Net Programme (PSNP) handelt es sich um ein System der Sozialen Sicherung für derzeit rund acht Millionen Menschen in von Dürre besonders betroffenen Woredas (Landkreisen) in Äthiopien. Primär werden öffentliche Arbeiten im Rahmen von „food / cash for work-“Maßnahmen gefördert. Hinzu kommen unkonditionierte Geldzahlungen für Menschen, die nicht arbeitsfähig sind, sowie in bisher geringem Umfang finanzielle Zuwendungen für die Existenzgründung. Die AVE-Studie stellt die Praxis des PSNP dar und beschäftigt sich mit Wirkungen des Programms und bestehenden Herausforderungen.

AVE 15_Verstetigte Armut als Herausforderung für die Entwicklungszusammenarbeit

Verstetigte Armut als Herausforderung für die Entwicklungszusammenarbeit. Gibt es eine Kultur der Armut? (AVE-Studie 15/2018)
Heinz, Marco

Trotz erheblicher Fortschritte in der Armutsminderung in den letzten Dekaden zeichnet sich in manchen Bevölkerungsgruppen eine Verstetigung von Armut ab, die sich oftmals über mehrere Generationen hinweg manifestiert. Die Studie von Marco Heinz diskutiert das Konzept der Kultur der Armut des amerikanischen Forschers Oscar Lewis, welches sich durch eine Adaptation an ein Leben in Armut auszeichnet, das an die folgende Generation weitergegeben wird. Dieses Phänomen der generationsübergreifenden Armut und der Zugang zu den Betroffenen wird anhand einer Fallstudie zu den Roma-Familien beleuchtet.

Ave 14 soja benin

Zum Beispiel Soja. Eine erfolgreiche Wertschöpfungskette im westafrikanischen Benin (AVE-Studie 14/2019)
Bliss, Frank

Häufig bleiben in der afrikanischen Landwirtschaft Wertschöpfungsketten (WSK) relativ kurz, weil ein Großteil der Produktion unverarbeitet exportiert wird. Die vorliegende AVE-Studie untersucht die Produktion und Verarbeitung von Soja sowie die Vermarktung von Sojaerzeugnissen im westafrikanischen Benin als ein gutes Beispiel für eine komplexe WSK, bei der in erheblichem Umfang Arbeitsplätze vor allem auch für Frauen geschaffen und gute Einkommen erzielt werden.

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