„More of the same“ oder struktureller Wandel? Die neue Rolle nicht-staatlicher Akteure in der Entwicklungszusammenarbeit
Ulbert, Cornelia

Erschienen in: Müller, Franziska / Sondermann, Elena / Wehr, Ingrid / Jakobeit, Cord / Ziai, Aram (Hrsg.): Entwicklungstheorien: Weltgesellschaftliche Transformationen, entwicklungspolitische Herausforderungen, theoretische Innovationen. PVS Sonderheft 48

Wurden nicht-staatliche Akteure von Staaten und internationalen Organisationen vielfach eher als entwicklungspolitische Finanzierungs- und Durchführungspartner angesehen, so üben sie mittlerweile eine stärker politische Rolle aus, die darin besteht, die politische Agenda (mit) zu bestimmen, Teil neuer Steuerungsinstrumente wie Public Private Partnerships zu sein und Gemeinschaftsgüter bereitzustellen. Der nachfolgende Beitrag überprüft daher zunächst den finanziellen Beitrag nicht-staatlicher Akteure in der EZ und differenziert das Spektrum der Akteure entlang unterschiedlicher Handlungslogiken. Um die Frage zu klären, ob nicht-staatliche Akteure tatsächlich zu strukturellem Wandel in der EZ beigetragen haben, wird die Effektivität des nicht-staatlichen Engagements sowie die Legitimität und Rechenschaftspflicht der unterschiedlichen nicht-staatlichen Akteurstypen kritisch beleuchtet.


Erscheinungsort: Baden-Baden

Erschienen: September 2014

Seiten: S. 290-322

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