Niemann justification book cover

The Justification of Responsibility in the UN Security Council. Practices of Normative Ordering in International Relations.
Niemann, Holger

The UN Security Council has been given the primary responsibility for maintaining international peace and security. The precise meaning of this responsibility, however, is contested. This lack of clarity is frequently criticised as a source of incoherent and selective decision-making, undermining the legitimacy of the Security Council. In case studies of the Security Council’s controversies on Iraq and Syria, this book instead reveals contestation and competing interpretations of responsibility as crucial conditions for the constitution and negotiation of normative order. The case studies also underline the importance of public Security Council meetings as dynamic sites for coping with a plurality of normative orders and how their symbolic and material manifestations shape processes of collective legitimation. This book concludes that these processes demonstrate the crucial role of justification and critique as practices of normative ordering in the Security Council.

The Justification of Responsibility in the UN Security Council argues that normative orders in international organisations are constructed by multifaceted processes of questioning, reaffirming and coordinating claims of normativity and legitimacy. Connecting research on norms and legitimacy in international relations with pragmatist sociology, the book provides an account of the complexities and inconsistencies of decision-making processes and their normative foundations in international organisations. This book will be of interest to scholars and students of international organisations, international relations theory and global governance.

AVE 15_Verstetigte Armut als Herausforderung für die Entwicklungszusammenarbeit

Verstetigte Armut als Herausforderung für die Entwicklungszusammenarbeit. Gibt es eine Kultur der Armut? (AVE-Studie 15/2018)
Heinz, Marco

Trotz erheblicher Fortschritte in der Armutsminderung in den letzten Dekaden zeichnet sich in manchen Bevölkerungsgruppen eine Verstetigung von Armut ab, die sich oftmals über mehrere Generationen hinweg manifestiert. Die Studie von Marco Heinz diskutiert das Konzept der Kultur der Armut des amerikanischen Forschers Oscar Lewis, welches sich durch eine Adaptation an ein Leben in Armut auszeichnet, das an die folgende Generation weitergegeben wird. Dieses Phänomen der generationsübergreifenden Armut und der Zugang zu den Betroffenen wird anhand einer Fallstudie zu den Roma-Familien beleuchtet.

Benin: Wiederherstellung der Bodenfruchtbarkeit

BENIN: Wiederherstellung der Bodenfruchtbarkeit im Norden Benins (Good-Practice-Reihe 12)
Gaesing, Karin

Im Norden Benins sind 90% der Böden völlig degradiert, dementsprechend niedrig sind die landwirtschaftlichen Erträge. Das von der GIZ geförderte Projekt ProSOL unterstützt Bauern und Bäuerinnen dabei, die Fruchtbarkeit ihrer Böden mit kostengünstigen Maßnahmen und auf nachhaltige Weise wiederherzustellen.

Gp11 lift deckblatt

ÄTHIOPIEN: Livelihoods for Transformation (LIFT) in der Oromiya Region (Good-Practice-Reihe 11)
Gaesing, Karin

Ziel des von einer internationalen Nichtregierungsorganisation geförderten Projektes Livelihoods for Transformation (LIFT) ist die Reduzierung der Armut der Menschen zu bewirken und die Ernährungssicherheit in der Projektregion im Rift Valley Äthiopiens zu verbessern. Durch Training, Bewässerungstechniken und die Vernetzung mit landwirtschaftlichen Servicekooperativen und Beratungsdiensten werden die extrem armen Bauern und Bäuerinnen der Region in die Lage versetzt, Armut und Hunger dauerhaft zu entkommen.

Ave 11 hef kambodscha deckblatt

Gesundheitsversorgung für die Ärmsten: Der "Health Equity Fund" (HEF) in Kambodscha (AVE-Studie 11/2018)
Bliss, Frank

Durch den Health Equity Fund (HEF) werden in Kambodscha Gesundheitsdienstleistungen für extrem arme Familien kostenfrei bereitgestellt. Die Identifikation der extrem Armen erfolgt durch das Identifikationsverfahren ID Poor (siehe Good-Practice 7). Der Fonds erstattet den Gesundheitszentren sowie Distrikt- und Provinzkrankenhäusern die Gebühren, die sonst von SelbstzahlerInnen zu entrichten sind. Rund 60% dieser Einnahmen werden an das Personal der Gesundheitseinrichtungen als Boni zusätzlich zum Lohn ausgezahlt, so dass die Motivation, auch diese Patientengruppe zu behandeln, nachhaltig gesichert werden konnte.

Gp 10 debre tabor deckblatt

ÄTHIOPIEN: Landwirtschaftliche Produktion und Nahrungssicherheit in der Amhara Region (Good-Practice-Reihe 10)
Gaesing, Karin

In der Amhara Region im Hochland Äthiopiens unterstützt das Projekt „Multi-dimensional food and nutrition security in Amhara“ etwa 10.400 kleinbäuerliche Betriebe dabei, ihre landwirtschaftliche Produktion zu steigern und sich aus der Ernährungsunsicherheit zu befreien. Durch Hangterrassierungen, Aufforstung, Kleinbewässerung steigern sich die Ernten um etwa das Dreifache und ermöglichen den Bauern und Bäuerinnen einen besseren Lebensstandard, Rücklagen zu bilden, die Schulbildung ihrer Kinder zu fördern.

Gp 09 samburu deckblatt

KENIA: Diversifizierung der Existenzgrundlage durch Agropastoralismus (Good-Practice-Reihe 09)
Mahla, Anika

In Zeiten immer wiederkehrender Dürren wird es jedes Jahr schwerer für (semi)nomadische ViehhalterInnen in Kenia genug Futter für ihre Tiere zu finden. Als Reaktion darauf führte World Vision ein multisektorales Projekt u.a. zur Förderung des Ackerbaus durch. Dies unterstützt die Menschen dabei ihre Lebensgrundlagen zu diversifizieren und durch eine gesteigerte Nahrungsmittelproduktion wird ein wichtiger Beitrag zur Ernährungssicherung geleistet.

GP 08 Kenia

KENIA: Hunger Safety Net Programme - Soziale Sicherung in Tukana County (Good-Practice-Reihe 08)
Gaesing, Karin

Das Hunger Safety Net Programme unterstützt extrem arme Menschen im Norden Kenias durch regelmäßige unkonditionierte Geldtransfers. Die hauptsächlich von Viehhaltung und Fischfang lebenden Menschen in Turkana County nutzen das Geld vor allem für den Kauf von Nahrungsmitteln, die Bildung ihrer Kinder und die Diversifizierung ihrer Einkommensquellen. Das Projekt ist so angelegt, dass die Geldleistungen in extremen Dürrejahren auf weitere bedürftige Haushalte ausgedehnt werden kann.

GP07_Cambodia: Experiences with the Id Poor approach

CAMBODIA: Who are the poorest in the village? Experience with the ID Poor approach (Good-Practice-Reihe 07)
Bliss, Frank

ID Poor is a transparent and participative targeting system to identify extremely poor households and individuals in Cambodia. Households with ID Poor status are entitled to social benefits, such as free treatments in health centres and hospitals (see Good Practice 6). ID Poor has been implemented in Cambodia for the past ten years.

Gp7 kambodscha id poor cover

KAMBODSCHA: Wer sind die Ärmsten im Dorf? Erfahrungen mit dem ID Poor-Ansatz (Good-Practice-Reihe 07)
Bliss, Frank

ID Poor ist das in Kambodscha seit rund 10 Jahren praktizierte Verfahren, mit dem extrem arme Haushalte in den Dörfern identifiziert werden. Seit 2018 wird es auch in den Städten des Landes umgesetzt. Rund 20% aller Haushalte erhalten durch das erstaunlich transparente und partizipative Verfahren mit dem ID Poor-Status das Anrecht auf bestimmte soziale Leistungen. Hierzu gehört die kostenfreie Behandlung in Gesundheitszentren und Krankenhäusern (siehe Good-Practice 6).

Publikationen suchen

INEF Updates

Abonnieren Sie die INEF Updates und bleiben Sie informiert über Stellenausschreibungen, allgemeine Publikationen, Veranstaltungen und Projekte des INEF.

SEF/INEF News

Im besonders aufbereiteten Format informiert der elektronische Newsletter über ausgewählte Publikationen, aktuelle Veranstaltungen und Projekte der Stiftung für Entwicklung und Frieden (sef:) und des INEF. Sie finden die aktuelle Ausgabe unter unseren Publikationen und können die SEF/INEF News hier abonnieren.

sef:news