Gt-a-2019-01 en online cover

Mobility of Labour versus Capital: A Global Governance Perspective (Global Trends Analysis 01/2019)
Rosewarne, Stuart / Piper, Nicola

The mobility of people can engender positive effects for global economic development. Yet, migration has not been backed by an internationally-endorsed governance architecture as was the case with the liberalisation of international trade or finance. The challenge lies in advancing the development promise of international migration and reconciling it with the integrity of national sovereignty without compromising human rights.

In the latest issue of GLOBAL TRENDS. ANALYSIS Stuart Rosewarne and Nicola Piper characterise this challenge as the securitisation-liberalisation paradox wich also reveals itself in the UN’s Global Compacts on Refugees and Migration. The authors advocate a broader focus on migration, including a better understanding of its various forms, and a rights-based approach in migration governance.

Gt-a-2019-01 de online cover

Mobilität von Arbeit vs. Kapital: Eine Global-Governance-Perspektive (Globale Trends Analysen 01/2019)
Rosewarne, Stuart / Piper, Nicola

Die Mobilität von Menschen hat einen positiven Effekt auf die globale Wirtschaftsleistung. Eine international anerkannte Governance-Architektur wie für die Liberalisierung des Handels und der Finanzmärkte gibt es für Migration jedoch nicht. Die Herausforderung besteht darin, das Entwicklungspotenzial internationaler Migration zu fördern und zugleich die nationale Souveränität zu wahren, ohne dabei Menschenrechte zu verletzen.

In der aktuellen Ausgabe von GLOBALE TRENDS. ANALYSEN beschreiben Stuart Rosewarne und Nicola Piper diese Herausforderung als „Versicherheitlichungs-Liberalisierungs-Paradoxon“, das sich auch in den Flüchtlings- und Migrationspakten der Vereinten Nationen widerspiegelt. Sie fordern einen erweiterten Blick auf Migration, insbesondere ein besseres Verständnis ihrer unterschiedlichen Formen und einen rechtebasierten Ansatz in der Migrationspolitik.

Ave 13 cover

Bodenfruchtbarkeit und Ernährungssicherheit in der Amhara Region in Äthiopien (AVE-Studie 13/2019)
Gaesing, Karin / Hailegiorgis Gutema, Tamene

Die AVE-Studie zum Projekt “Multi-dimensional food and nutrition security in Amhara” zeigt, wie es sehr armen kleinbäuerlichen Familien im äthiopischen Hochland möglich ist, sich durch eine Intensivierung der Landnutzung aus Armut und Hunger zu befreien.

AVE 15_Verstetigte Armut als Herausforderung für die Entwicklungszusammenarbeit

Verstetigte Armut als Herausforderung für die Entwicklungszusammenarbeit. Gibt es eine Kultur der Armut? (AVE-Studie 15/2018)
Heinz, Marco

Trotz erheblicher Fortschritte in der Armutsminderung in den letzten Dekaden zeichnet sich in manchen Bevölkerungsgruppen eine Verstetigung von Armut ab, die sich oftmals über mehrere Generationen hinweg manifestiert. Die Studie von Marco Heinz diskutiert das Konzept der Kultur der Armut des amerikanischen Forschers Oscar Lewis, welches sich durch eine Adaptation an ein Leben in Armut auszeichnet, das an die folgende Generation weitergegeben wird. Dieses Phänomen der generationsübergreifenden Armut und der Zugang zu den Betroffenen wird anhand einer Fallstudie zu den Roma-Familien beleuchtet.

Ave 12 cover

Förderung von Agropastoralismus: Armuts- und Hungerbekämpfung durch integrierte ländliche Entwicklung in Samburu/Kenia (AVE-Studie 12/2019)
Mahla, Anika

In Zeiten immer wiederkehrender Dürren wird es jedes Jahr schwerer für (semi)nomadische ViehhalterInnen in Kenia genug Futter für ihre Tiere zu finden. Als Reaktion darauf führte World Vision Kenia ein multisektorales Projekt u.a. zur Förderung des Ackerbaus und der Viehzucht durch. Dies unterstützt die Menschen dabei ihre Lebensgrundlagen zu diversifizieren und durch eine gesteigerte Nahrungsmittelproduktion wird ein wichtiger Beitrag zur Ernährungssicherung geleistet.

Niemann justification book cover

The Justification of Responsibility in the UN Security Council. Practices of Normative Ordering in International Relations.
Niemann, Holger

The UN Security Council has been given the primary responsibility for maintaining international peace and security. The precise meaning of this responsibility, however, is contested. This lack of clarity is frequently criticised as a source of incoherent and selective decision-making, undermining the legitimacy of the Security Council. In case studies of the Security Council’s controversies on Iraq and Syria, this book instead reveals contestation and competing interpretations of responsibility as crucial conditions for the constitution and negotiation of normative order. The case studies also underline the importance of public Security Council meetings as dynamic sites for coping with a plurality of normative orders and how their symbolic and material manifestations shape processes of collective legitimation. This book concludes that these processes demonstrate the crucial role of justification and critique as practices of normative ordering in the Security Council.

The Justification of Responsibility in the UN Security Council argues that normative orders in international organisations are constructed by multifaceted processes of questioning, reaffirming and coordinating claims of normativity and legitimacy. Connecting research on norms and legitimacy in international relations with pragmatist sociology, the book provides an account of the complexities and inconsistencies of decision-making processes and their normative foundations in international organisations. This book will be of interest to scholars and students of international organisations, international relations theory and global governance.

Benin: Wiederherstellung der Bodenfruchtbarkeit

BENIN: Wiederherstellung der Bodenfruchtbarkeit im Norden Benins (Good-Practice-Reihe 12)
Gaesing, Karin

Im Norden Benins sind 90% der Böden völlig degradiert, dementsprechend niedrig sind die landwirtschaftlichen Erträge. Das von der GIZ geförderte Projekt ProSOL unterstützt Bauern und Bäuerinnen dabei, die Fruchtbarkeit ihrer Böden mit kostengünstigen Maßnahmen und auf nachhaltige Weise wiederherzustellen.

Benin: Restauration de la fertilité des sols dans la région nord du Bénin

BENIN: Restauration de la fertilité des sols dans la région nord du Bénin
Gaesing, Karin

Malgré une forte dégradation des sols, les paysans et paysannes ont pu doubler et tripler leurs récoltes dans le nord du Bénin grâce aux mesures appliquées à cause de l’encadrement du projet ProSOL. La construction des cordons pierreux pour améliorer l’infiltration des eaux dans le sol et la semence de différentes plantes légumineuses a considérablement amélioré la sécurité alimentaire et la situation économique des familles participantes au projet.

Gp11 lift deckblatt

ÄTHIOPIEN: Livelihoods for Transformation (LIFT) in der Oromiya Region (Good-Practice-Reihe 11)
Gaesing, Karin

Ziel des von einer internationalen Nichtregierungsorganisation geförderten Projektes Livelihoods for Transformation (LIFT) ist die Reduzierung der Armut der Menschen zu bewirken und die Ernährungssicherheit in der Projektregion im Rift Valley Äthiopiens zu verbessern. Durch Training, Bewässerungstechniken und die Vernetzung mit landwirtschaftlichen Servicekooperativen und Beratungsdiensten werden die extrem armen Bauern und Bäuerinnen der Region in die Lage versetzt, Armut und Hunger dauerhaft zu entkommen.

Ave 11 hef kambodscha deckblatt

Gesundheitsversorgung für die Ärmsten: Der "Health Equity Fund" (HEF) in Kambodscha (AVE-Studie 11/2018)
Bliss, Frank

Durch den Health Equity Fund (HEF) werden in Kambodscha Gesundheitsdienstleistungen für extrem arme Familien kostenfrei bereitgestellt. Die Identifikation der extrem Armen erfolgt durch das Identifikationsverfahren ID Poor (siehe Good-Practice 7). Der Fonds erstattet den Gesundheitszentren sowie Distrikt- und Provinzkrankenhäusern die Gebühren, die sonst von SelbstzahlerInnen zu entrichten sind. Rund 60% dieser Einnahmen werden an das Personal der Gesundheitseinrichtungen als Boni zusätzlich zum Lohn ausgezahlt, so dass die Motivation, auch diese Patientengruppe zu behandeln, nachhaltig gesichert werden konnte.

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