Cover_Entwicklungspolitik in Zeiten der SDGs

Entwicklungspolitik in Zeiten der SDGs
Essays zum 80. Geburtstag von Franz Nuscheler (Hrsg. von Tobias Debiel)

Wohin führt Entwicklungspolitik in Zeiten der SDGs? Bahnt die Agenda 2030 einen neuartigen Weg, die Weltgesellschaft sozial, ökologisch, wirtschaftlich und politisch anhand von Mindeststandards global mitzugestalten? Oder befindet sich Entwicklungszusammenarbeit auf dem Holzweg? Ausgewiesene Expertinnen und Experten beleuchten ausgewählte Aspekte der SDGs mit Blick auf den Beitrag, den diese für die künftige Gestaltung von Entwicklungskooperation haben können. Die spannenden und teilweise kontroversen Diskussionen können Sie in dem Franz Nuscheler gewidmeten Band nachlesen.

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11.04.2018

Globale Trends. Analysen 01|2018

Globale Trends. Analysen
Relaunch der Publikationsreihe von INEF und sef:

Die Stiftung Entwicklung und Frieden (sef:) und das Institut für Entwicklung und Frieden (INEF) starten eine neue Publikationsreihe: GLOBALE TRENDS. ANALYSEN. Sie soll Handlungsoptionen für die internationale Politik in einer immer komplexer werdenden Welt aufzeigen und Perspektiven aus unterschiedlichen Weltregionen präsentieren. Die Reihe ordnet aktuelle Ereignisse und Herausforderungen vor dem Hintergrund längerfristiger Trends ein, bereitet Fakten anschaulich auf und diskutiert Lösungsansätze. Unser Ziel ist es, komplexe Sachverhalte – auch mit Hilfe von Grafiken – anschaulich darzustellen. Sie knüpfen damit an die Tradition der Buchreihe GLOBALE TRENDS, die von 1991 bis 2015 erschienen ist, an.

Erfahren Sie hier mehr zum Relaunch der Reihe.

GLOBALE TRENDS. ANALYSEN 01, von Dr. Michèle Roth und Dr. Cornelia Ulbert, untersucht den gegenwärtigen Zustand von Global Governance und benennt Optionen der Fortentwicklung globaler Kooperationsformen für eine friedliche, nachhaltige und gerechte Entwicklung.

GLOBALE TRENDS. ANALYSEN 02, von Dr. Jakkie Cilliers, beschäftigt sich mit der dringend notwendigen Reform des UN-Sicherheitsrates sowie dem Bedarf an politischem und intellektuellem Umdenken, um den aktuellen Reformstillstand zu überwinden.

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05.03.2018

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Praktiken der Verantwortungszuschreibung: Transnationale Regelsetzung und politische Autorität privater Unternehmen
Mondré, Aletta / Niemann, Holger / Scheper, Christian / Ulbert, Cornelia

Der Beitrag diskutiert Praktiken der Verantwortungszuschreibung als Quelle politischer Autorität transnationaler Unternehmen. Wir arbeiten heraus, wie Unternehmen Prozesse von Selbst- und Fremdzuschreibung von Verantwortung macht- und legitimitätspolitisch nutzen und allgemeinverbindliche transnationale Regulierungen schaffen. Dies wird anhand zweier Fallbeispiele plausibel gemacht: dem Umweltschutz im Kontext des Tiefseebergbaus und der Berichterstattung im Feld der Menschenrechte. In beiden Fällen (re-)konstituieren sich durch dynamische soziale Beziehungen Referenzobjekt und -subjekt im Sinne unternehmerischer Handlungslogiken; in diesen Ausdeutungen wächst privaten Unternehmen politische Autorität zu.

Der Beitrag steht auf der Verlagsseite zum Download zur Verfügung. Erfahren Sie hier mehr.

25.01.2018

Cover Good Practice Reihe Nr.4 Selbsthilfegruppen-Ansatz in Kitui

Good-Practice-Reihe 04
KENIA: Der Selbsthilfegruppen-Ansatz in Kitui

Bei der Bildung von Selbsthilfegruppen in Kenia schließen sich arme Frauen zusammen, um zu sparen und sich gegenseitig kleine Kredite zu verleihen. Der Ansatz besitzt eine deutliche armutsreduzierende Wirkung und führt zu ökonomischem, sozialem und politischem Empowerment der Teilnehmenden. Daraus folgt die Einordnung des untersuchten Projekts der Kindernothilfe als ein Beispiel guter Entwicklungspraxis.

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17.01.2018

Moral Agency and the Politics of Responsibility

Moral Agency and the Politics of Responsibility
Ulbert, Cornelia/ Finkenbusch, Peter/ Sondermann, Elena/ Debiel, Tobias (Eds.)

“Moral Agency and the Politics of Responsibility” untersucht, wie in unserer global verflochtenen Welt unterschiedlichste Akteure über Verantwortung verhandeln, Verantwortung teilen und delegieren. Dieses Buch fragt, wie moralische Pflichten jenseits der territorialen oder rechtlichen Schranken des Nationalstaates definiert werden und wie die moralische Handlungsmacht individueller und kollektiver Akteure verbessert werden kann. Es untersucht, wie Mechanismen von Rechenschaftspflicht und Verpflichtung in einer post-nationalen Welt hergestellt werden können, in welcher Rechenschaftspflicht ungewiss und umkämpft bleibt. Unter Verwendung empirischer und theoretischer Perspektiven erforscht das Buch die Politik der Verantwortung angesichts der Entwicklung und Veränderung von Verantwortungsbeziehungen.

Weitere Informationen finden Sie hier

22.11.2017

Von Agenten, Akteuren und Strukturen in den Internationalen Beziehungen_cover

Von Agenten, Akteuren und Strukturen in den Internationalen Beziehungen. Konturen einer empirischen Agency-Forschung
Kärger, Caroline / Kursawe, Janet / Lambach, Daniel (in: Zeitschrift für Internationale Beziehungen, Vol. 24, 2/2017)

Die Literatur der Internationalen Beziehungen hat sich ausgiebig mit dem Agent-Struktur-Dilemma beschäftigt. Dieses lange Zeit sehr vitale Feld ist im letzten Jahrzehnt jedoch erlahmt, weil es auf empirische Forschung weitgehend verzichtet hat und das zentrale Dilemma nicht durch weitere theoretische Arbeiten aufgelöst werden konnte. Die AutorInnen argumentieren, dass eine erneute Beschäftigung mit Agency jenseits der Agent-Struktur-Debatte für die Internationalen Beziehungen lohnenswert wäre, zumal von praxistheoretischen und materialistischen Theorien neue Impulse ausgehen. Hinzu kommt eine lebendige Auseinandersetzung mit Agency in verschiedenen empirischen Forschungsgebieten, wenn auch teils mit uneinheitlicher Terminologie – z. B. zur Agency von Internationalen Organisationen, von afrikanischen Staaten, von non-governmental organizations oder von Jugendlichen. Der Beitrag fasst den interdisziplinären Forschungsstand zusammen, entwickelt daraus Möglichkeiten für eine gemeinsame Agency-Forschung über ontologische Grenzen hinweg und zeichnet Konturen eines Forschungsfelds Agency in den Internationalen Beziehungen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

21.11.2017

Menschenrechte im Unternehmen durchsetzen-Internationale Arbeitnehmerrechte: Die UN-Leitprinzipien als Hebel für Betriebsräte und Gewerkschaften

Menschenrechte im Unternehmen durchsetzen-Internationale Arbeitnehmerrechte: Die UN-Leitprinzipien als Hebel für Betriebsräte und Gewerkschaften
Hadwiger, Felix / Hamm, Brigitte / Vitols Katrin / Wilke, Peter

Internationale Arbeitnehmerrechte gewinnen durch die voranschreitende Globalisierung weiter an Bedeutung. Basierend auf Fallstudien und Experteninterviews diskutieren die Autorinnen und Autoren die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte. Dabei stellen sie Anknüpfungspunkte für Gewerkschaften und Betriebsräte heraus und zeigen Strategien, Beteiligungsmöglichkeiten und Instrumente für die Sicherung von Arbeitnehmerrechten in Unternehmen weltweit auf.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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21.11.2017

AVE 6_Selbsthilfegruppen Kenia_Cover

Der Selbsthilfegruppen-Ansatz am Beispiel von Kitui in Kenia
Mahla, Anika/Gaesing, Karin

Bei der Feldforschung in Kitui/Kenia wurden die Armutswirkungen des Selbsthilfegruppen-Ansatzes der Kindernothilfe untersucht. Die Selbsthilfegruppen stellen einen Zusammenschluss armer Frauen dar, die gemeinsam sparen und sich untereinander kleine Kredite verleihen. Im Fokus der Untersuchung standen die positiven Effekte der Gruppen auf das politische, ökonomische und soziale Empowerment.

Der Beitrag steht hier zum Download zur Verfügung.

13.11.2017

Local-International Relations and the Recalibration of Peacebuilding Interventions Insights from the ‘Laboratory‘ of Bougainville and Beyond, INEF-Report 112
Boege, Volker / Rinck, Patricia / Debiel, Tobias

Welche Auswirkungen haben die Beziehungen zwischen internationalen und lokalen AkteurInnen auf Initiativen des Post-Conflict Peacebuildings? Wie verändert sich die Wahrnehmung des jeweils „Anderen“ im Laufe der Interaktion? Welche Erfahrungen und Mechanismen beeinflussen eine solche Veränderung? Diese Fragen stehen im Fokus des INEF-Reports 112 von Dr. Volker Boege, INEF-Direktor Prof. Dr. Tobias Debiel und INEF-Mitarbeiterin Patricia Rinck. In der Analyse der Mirko-Ebene von Post-Conflict Peacebuilding untersuchen die AutorInnen insbesondere den Konflikt und Friedensprozess auf der Insel Bougainville, welcher durch seine spezifischen Eigenschaften als „Laboratorium“ externer Intervention angesehen werden kann.

Der Beitrag steht hier zum Download zur Verfügung.

16.10.2017

AVE-Studie 2/2017

Die Verstetigung von Armut in Entwicklungsländern - Ursachenanalyse und Gegenstrategien
Bliss, Frank/ Gaesing, Karin/ Mahla, Anika

Das Grundlagenpapier gibt theoretische und praktische Einblicke in die Debatte zur Verstetigung von Armut in Entwicklungsländern. Im Vordergrund stehen dabei die Vielzahl von Armutsursachen auf verschiedenen Ebenen, beispielsweise die strukturelle Benachteiligung von bestimmten Bevölkerungsgruppen oder schlechte Regierungsführung. Mangelnde Bildung, schlechte Gesundheitsversorgung und die Vernachlässigung von Infrastruktur vor allem im ländlichen Raum und in letzter Zeit die Auswirkungen des Klimawandels tragen zur Verstetigung von Armut bei. In dem Beitrag werden zudem Strategien zur Armutsbekämpfung in der internationalen Entwicklungspraxis bewertet. Wichtige Ansätze hierbei sind beispielsweise die Stärkung des ländlichen Raums und soziale Sicherungssysteme.

Der Beitrag steht hier zum Download zur Verfügung.

05.10.2017

Kooperationspartnerschaften des INEF

Im Feld der Anwendungsorientierung und Politikberatung arbeitet das INEF besonders eng mit der Stiftung Entwicklung und Frieden (sef:) sowie der Arbeitsgemeinschaft Frieden und Entwicklung (FriEnt) und der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung e.V. zusammen.

Im Feld der Forschung sowie der Graduiertenausbildung ist das INEF am Käte Hamburger Kolleg / Centre for Global Cooperation Research (KHK/GCR21) sowie am UAR Graduate Centre for Development Studies beteiligt.

INEF Updates

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SEF/INEF News

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