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INEF und BICC gratulieren Herbert Wulf zum 80. Geburtstag

Ganz herzlich gratulieren das BICC (Bonn International Center for Conversion) sowie das Institut für Entwicklung und Frieden (INEF) Professor Dr. Herbert Wulf zum 80. Geburtstag. Unter anderem als Associate Researcher des BICC und als Adjunct Senior Researcher des INEF ist er nach wie vor in Forschung und Beratung aktiv.

Seit den 1970er Jahren hat Herbert Wulf die deutsche und internationale Debatte um Rüstungsproduktion, Waffenexporte, Konversion, Abrüstung und den Rüstungs-Entwicklungs-Nexus geprägt. In jüngerer Zeit befasst er sich insbesondere mit der Privatisierung von Sicherheit, der veränderten Rolle des Gewaltmonopols sowie Fragen der UN-Friedenssicherung. Außerdem publiziert er zur indischen Außen- und Sicherheitspolitik sowie zur Nuklearpolitik Nordkoreas. „Das breite Themenspektrum verweist auf die Kreativität und Vielfalt, die Herbert Wulfs Arbeiten bis heute auszeichnen“, betont Professor Tobias Debiel, Direktor des INEF, wo Wulf heute zu Post-Conflict-Peacebuilding und der globalen Rolle Indiens forscht. 2012/2013 war er zudem Senior Expert Fellow am Duisburger Käte Hamburger Kolleg (Centre for Global Cooperation Research), das das INEF als Partnerorganisation mitträgt.

„Das BICC, dessen Direktor Herbert Wulf von 1994 bis 2001 war, verdankt ihm seine Gründung und erfolgreiche Aufbauphase, von der wir bis heute profitieren“, hebt Michael Dedek, Kaufmännischer Geschäftsführer des BICC, hervor.

Die internationale Laufbahn Professor Wulfs hatte schon in den 1960er Jahren begonnen, als er für den Deutschen Entwicklungsdienst (DED) in Indien arbeitete. Als Projektleiter war er beim renommierten Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI) tätig und forschte lange am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Uni Hamburg (IFSH). Wulf ist ein anerkannter Experte u. a. für die EU, das United Nations Department for Disarmament Affairs (UNODA) und das United Nations Development Programme (UNDP).

„Friedensforschung versteht Herbert Wulf nicht als Selbstzweck, sondern er hat sich immer wieder beratend, publizistisch und mit zahlreichen Interviews in öffentliche Debatten eingemischt“, würdigen Tobias Debiel und Professor Conrad Schetter, Wissenschaftlicher Direktor des BICC, gemeinsam das große Engagement des Jubilars.

Kooperationspartnerschaften des INEF

Im Feld der Anwendungsorientierung und Politikberatung arbeitet das INEF besonders eng mit der Stiftung Entwicklung und Frieden (sef:) sowie der Arbeitsgemeinschaft Frieden und Entwicklung (FriEnt) und der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung e.V. zusammen.

Im Feld der Forschung sowie der Graduiertenausbildung ist das INEF am Käte Hamburger Kolleg / Centre for Global Cooperation Research (KHK/GCR21) sowie am UAR Graduate Centre for Development Studies beteiligt.

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