Wr empfehlungen zur weiterentwicklung der fuk 2019 1.pdf

INEF punktet in Forschung, Politiktransfer und Beitrag zu Lehre
Bericht des Wissenschaftsrats zum Forschungsfeld Friedens- und Konfliktforschung ist erschienen

Am 15. Juli hat der Wissenschaftsrat seinen Bericht zum Forschungsfeld Friedens- und Konfliktforschung (FuK) vorgelegt. Das INEF wird für seinen Beitrag zu Forschung, Lehre und Politikberatung an zahlreichen Stellen gelobt. Gleiches gilt für die anderen an der Universität Duisburg-Essen angesiedelten Institutionen im Bereich FuK, das Institut für Politikwissenschaft mit dem dort angebotenen Masterstudiengang Internationale Beziehungen und Entwicklungspolitik und das Käte Hamburger Kolleg for Global Cooperation Research.

Der Bericht hebt die Stärke des INEF in der Drittmitteleinwerbung und den Politiktransfer, den die am INEF angesiedelten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus ihren Forschungen heraus leisten, hervor. So wird das jährlich in Kooperation mit anderen führenden deutschen Friedensforschungsinstituten erscheinende Friedensgutachten als Diskussionsbeitrag für politische Entscheidungsträger wertgeschätzt und die Zusammenarbeit des INEF mit anderen staatlichen- und nichtstaatlichen Institutionen gelobt. In der Arbeitsgemeinschaft Frieden und Entwicklung (FriEnt), einem Zusammenschluss von staatlichen und zivilgesellschaftlichen Organisationen, ist das INEF das einzige Mitglied aus der Wissenschaft. Hier sei das INEF für die verbesserte Vernetzung von Wissenschaft, Politik und Praxis zuständig und komme diesem etwa durch die Entwicklung geeigneter Austauschformate (z. B. sog. „Länderrundtische“) nach. Diese Schnittstellenfunktion übernehme das INEF auch in der institutionalisierten Zusammenarbeit mit der in Bonn ansässigen Stiftung Entwicklung und Frieden (sef:).

In der Lehre stelle das INEF gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen des Instituts für Politikwissenschaft sicher, dass den Studierenden ein FuK-Profil zur Verfügung stünde, indem sie sich am Masterstudiengang Internationale Beziehungen und Entwicklungspolitik (IBEP) beteiligten. Positiv vermerkt wird zudem, dass gegenwärtig in Deutschland ausschließlich das INEF im Verbund mit dem Institut für Politikwissenschaft und der Universität Düsseldorf ein Promotionskolleg mit Fokus auf Friedens- und Konfliktforschung anbietet. Auch die Forschungsinfrastruktur, die das INEF bereitstellt, wird lobend erwähnt, denn die Bibliothek des INEF bietet im universitären Bereich die umfangreichsten Bestände Deutschlands in der Friedens- und Konfliktforschung sowie Entwicklungspolitik.

Der Wissenschaftsrat hebt schließlich auch das Käte Hamburger Kolleg/Centre for Global Cooperation Research der Universität Duisburg-Essen mit seiner interdisziplinären Arbeit und internationalen Ausrichtung positiv hervor: Seit seiner Gründung im Jahr 2012 waren bereits mehr als 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 30 Ländern und neun Disziplinen zu Gast, was zur Internationalisierung der deutschen Friedens- und Konfliktforschung beigetragen hat.

Kooperationspartnerschaften des INEF

Im Feld der Anwendungsorientierung und Politikberatung arbeitet das INEF besonders eng mit der Stiftung Entwicklung und Frieden (sef:) sowie der Arbeitsgemeinschaft Frieden und Entwicklung (FriEnt) und der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung e.V. zusammen.

Im Feld der Forschung sowie der Graduiertenausbildung ist das INEF am Käte Hamburger Kolleg / Centre for Global Cooperation Research (KHK/GCR21) sowie am UAR Graduate Centre for Development Studies beteiligt.

INEF Updates

Abonnieren Sie die INEF Updates und bleiben Sie informiert über Stellenausschreibungen, allgemeine Publikationen, Veranstaltungen und Projekte des INEF.

SEF/INEF News

Im besonders aufbereiteten Format informiert der elektronische Newsletter über ausgewählte Publikationen, aktuelle Veranstaltungen und Projekte der Stiftung für Entwicklung und Frieden (sef:) und des INEF. Sie finden die aktuelle Ausgabe unter unseren Publikationen und können die SEF/INEF News hier abonnieren.

sef:news