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Abschluss-Fachtagung des INEF-Forschungsprojekts „Wege aus extremer Armut, Vulnerabilität und Ernährungsunsicherheit“
10. – 11. September 2019, Duisburg

Vom 10. bis 11 September 2019 fand die Abschluss-Fachtagung des INEF-Forschungsvorhabens „Wege aus extremer Armut, Vulnerabilität und Ernährungsunsicherheit“ mit unterschiedlichen Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit (EZ) im Gerhard-Mercator-Haus in Duisburg statt.

Nach der Begrüßung und Einführung durch Prof. Dr. Tobias Debiel, Direktor des INEF und Projektleiter, sowie Dr. Karin Gaesing präsentierten die drei ProjektmitarbeiterInnen Prof. Dr. Frank Bliss, Dr. Karin Gaesing und Jana Herold die Ergebnisse des Vorhabens. Diese wurden jeweils von ExpertInnen für die einzelnen Themenbereiche kommentiert und von den teilnehmenden VertreterInnen der EZ-Organisationen rege diskutiert. Die Kommentare und Anregungen der TeilnehmerInnen werden nun in abschließende Diskussionspapiere eingearbeitet und in den kommenden Wochen über die INEF-Webseite veröffentlicht.

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15.10.2019

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Before and Beyond Al-Shabaab: National Islamic Councils, Contentious Politics and the Rise of Jihadism in East Africa
Saalfeld, Jannis

Nach den Bombenanschlägen 2010 in Kampala und dem Überfall auf das Westgate Einkaufszentrum in Nairobi 2013 hat sich der wissenschaftlich-politische Diskurs über gewalttätigen Extremismus in Ostafrika vor allem mit Al-Shabaabs Transformation in eine nachhaltige transnationale Sicherheitsbedrohung befasst. Dabei droht in Vergessenheit zu geraten, dass das regionale Aufkommen des Dschihadismus nicht erst mit dem gegenwärtigen somalischen Bürgerkrieg begonnen hat. Vor diesem Hintergrund untersucht der INEF-Report 113 breitere historische Muster politisch-religiöser Mobilisierung in Ostafrika. Entstehung und Expansion militant-islamistischer Netzwerke werden in vier Ländern (Kenia, Uganda, Tansania und Mosambik) nachgezeichnet.

Der Report steht hier zum Download zur Verfügung.

04.10.2019

AVE19 BRACED Burkina Faso

Improving Smallholders’ Food Security and Resilience to Climate Change in Burkina Faso: The Building Resilience and Adaptation to Climate Extremes and Disasters Programme (BRACED) (AVE-Study 19/2019)
Herold, Jana

This study seeks to analyse the perceived impacts on food security and poverty reduction of the Building Resilience and Adaptation to Climate Extremes and Disasters (BRACED) programme in Burkina Faso. Besides positive impacts on people’s food security and poverty reduction, the beneficiaries also emphasised the social effects of the project activities, which led to an improvement of the social cohesion, mutual help and support in the villages.

The article can be downloaded here.

16.09.2019

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Reduzierung der Vulnerabilität durch nachhaltiges Ressourcenmanagement: Das Sustainable Land Management Project (SLMP) in Äthiopien (AVE-Studie 18/2019)
Gaesing, Karin / Gutema, Tamene Hailegiorgis

Das von zahlreichen Geberorganisationen geförderte Sustainable Land Management Programme (SLMP) wird in Äthiopien nahezu landesweit durchgeführt und unterstützt vor allem Menschen in den stark erodierten Hochlandgebieten des Landes dabei, die Fruchtbarkeit ihrer Ackerflächen zu erhalten bzw. wiederherzustellen. Die Studie des INEF-Forschungsteams untersucht die Erfolgsfaktoren und Wirkungen des Projekts.

Der Beitrag steht hier zum Download zur Verfügung.

03.09.2019

Ave 17 benin prosol

Entwicklung, Landrecht, Gender und Bodenfruchtbarkeit in Benin (AVE-Studie 17/2019)
Gaesing, Karin / Bliss, Frank

Die Studie des INEF-Forschungsteams über das von der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) geförderte Projekt ProSOL in Benin zeigt eindrücklich, welche Zusammenhänge zwischen der Wiederherstellung der Bodenfruchtbarkeit in einer Region mit völlig ausgelaugten Böden, der gezielten Förderung von Bäuerinnen und den Entwicklungsmöglichkeiten für die kleinbäuerlichen Betriebe in derselben Region bestehen.

Der Beitrag steht hier zum Download zur Verfügung.

05.08.2019

Wr empfehlungen zur weiterentwicklung der fuk 2019 1.pdf

INEF punktet in Forschung, Politiktransfer und Beitrag zu Lehre
Bericht des Wissenschaftsrats zum Forschungsfeld Friedens- und Konfliktforschung ist erschienen

Das INEF wird für seinen Beitrag zu Forschung, Lehre und Politikberatung an zahlreichen Stellen des Evaluierungsberichts gelobt. Gleiches gilt für die anderen an der Universität Duisburg-Essen angesiedelten Institutionen im Bereich FuK, das Institut für Politikwissenschaft mit dem Masterstudiengang Internationale Beziehungen und Entwicklungspolitik (IBEP) und das Käte Hamburger Kolleg (KHK)/Centre for Global Cooperation Research.
Der Bericht hebt die Stärke des INEF in der Drittmitteleinwerbung und im Politiktransfer hervor, den die am INEF angesiedelten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus ihren Forschungen heraus leisten. Auch den Beitrag des INEF zur Lehre stellt der Bericht heraus. Das Promotionskolleg, das das INEF im Verbund mit dem Institut für Politikwissenschaft und der Universität Düsseldorf anbietet, ist derzeit das einzige in Deutschland mit einem FuK-Schwerpunkt.

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18.07.2019

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FriEnt Studie 07/2019
Land and Conflict Prevention: How integrated solutions can help achieve the Sustainable Development Goals

Mit dem Ziel, Verknüpfungen zwischen verschiedenen Sustainable Development Goals (SDGs) zu fördern, haben die Arbeitsgruppe für Frieden und Entwicklung (FriEnt) und ihre Partner ein Dossier zum Thema “Land und Konfliktprävention” zusammengestellt, dass in sechs thematischen Kapiteln entwicklungs- und friedenspolitische “Good Practices”, Herausforderungen und Erfahrungen fallstudienbasiert präsentiert.
Die INEF-Mitarbeiterinnen Dr. Karin Gaesing und Jana Herold sind in der Veröffentlichung mit dem Beitrag “Peacebuilding starts at home – Gender-just access to land for escaping hunger and for peaceful and inclusive societies” vertreten, der auf Ergebnissen des vom BMZ geförderten Projekts “Wege aus extremer Armut, Vulnerabilität und Ernährungsunsicherheit” beruht.

Die FriEntStudie steht hier zum Download zur Verfügung.

03.07.2019

Fokusgruppendiskussion Burkina Faso

Wege aus extremer Armut, Vulnerabilität und Ernährungsunsicherheit
Abschlusstagung des Forschungsvorhabens am 10. und 11. September 2019 in Duisburg

Das INEF-Forschungsvorhaben „Wege aus extremer Armut, Vulnerabilität und Ernährungsunsicherheit“ veranstaltet am 10. und 11. September im Gerhard-Mercator-Haus in Duisburg seine Abschlusstagung.
Ziel der Tagung ist, Antworten auf folgende Fragen zu finden: Wie können extrem arme, vulnerable und ernährungsunsichere Bevölkerungsgruppen erreicht werden? Mit welchen Maßnahmen und Instrumenten kann ihre Lebenssituation wirksam und nachhaltig verbessert werden? Auf der Tagung werden zum einen vom Projektteam die Ergebnisse von vier Jahren Forschungsarbeit vorgestellt. Zum anderen werden die Thesen und Empfehlungen des Forschungsteams von ausgewiesenen ExpertInnen aufgenommen und in Kurzvorträgen kritisch beleuchtet.

Die Teilnahme ist auf persönliche Einladung möglich. Bei Interesse schreiben Sie bitte eine E-Mail an kgaesing_at_inef.uni-due.de. Ein detaillierteres Programm finden Sie hier.

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18.06.2019

Fga 2019 cover

Friedensgutachten 2019
Vorwärts in die Vergangenheit? Frieden braucht Partner

Vorwärts in die Vergangenheit – in diese Richtung bewegt sich aktuell die Politik im Umgang mit Fragen des Friedens und der Sicherheit. Errungenschaften der multilateralen Kooperation, die das friedliche Zusammenleben weltweit sichern halfen, werden Stück für Stück über Bord geworfen. In dieser Situation müssen die vorhandenen Regeln und Institutionen geschützt und zugleich neue Regeln und Verfahren der Friedenssicherung vorangetrieben werden. Beide Aufgaben lassen sich nur mit neuen Partnerschaften umsetzen. Das diesjährige Friedensgutachten diskutiert solche Partnerschaften in den einzelnen Feldern der Friedens- und Sicherheitspolitik.

Das Friedensgutachten ist das gemeinsame Gutachten der deutschen Friedensforschungsinstitute (BICC / HSFK / IFSH / INEF) und erscheint seit 1987. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Fachgebieten untersuchen darin internationale Konflikte aus einer friedensstrategischen Perspektive und geben klare Empfehlungen für die Politik. Das Friedens­gutachten 2019 wird am 4. Juni auf der Bundes­presse­konferenz in Berlin vorgestellt. Im Anschluss diskutieren die Institute die Empfehlungen des Friedens­gutachtens in Ministerien, dem Kanzleramt, bei Bundes­tags­ausschüssen und Fraktionen der Parteien.

Das Friedensgutachten 2019 kann unter https://www.friedensgutachten.de/2019 abgerufen werden.

04.06.2019

Ave 16 psnp

Soziale Sicherung in Dürregebieten in Äthiopien durch das Productive Safety Net Programme (PSNP) (AVE-Studie 16/2019)
Bliss, Frank

Beim Productive Safety Net Programme (PSNP) handelt es sich um ein System der Sozialen Sicherung für derzeit rund acht Millionen Menschen in von Dürre besonders betroffenen Woredas (Landkreisen) in Äthiopien. Primär werden öffentliche Arbeiten im Rahmen von „food / cash for work-“Maßnahmen gefördert. Hinzu kommen unkonditionierte Geldzahlungen für Menschen, die nicht arbeitsfähig sind, sowie in bisher geringem Umfang finanzielle Zuwendungen für die Existenzgründung. Die AVE-Studie stellt die Praxis des PSNP dar und beschäftigt sich mit Wirkungen des Programms und bestehenden Herausforderungen.

Der Beitrag steht hier zum Download zur Verfügung.

09.05.2019

Kooperationspartnerschaften des INEF

Im Feld der Anwendungsorientierung und Politikberatung arbeitet das INEF besonders eng mit der Stiftung Entwicklung und Frieden (sef:) sowie der Arbeitsgemeinschaft Frieden und Entwicklung (FriEnt) und der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung e.V. zusammen.

Im Feld der Forschung sowie der Graduiertenausbildung ist das INEF am Käte Hamburger Kolleg / Centre for Global Cooperation Research (KHK/GCR21) sowie am UAR Graduate Centre for Development Studies beteiligt.

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