Fokusgruppendiskussion Burkina Faso

Wege aus extremer Armut, Vulnerabilität und Ernährungsunsicherheit
Abschlusstagung des Forschungsvorhabens am 10. und 11. September 2019 in Duisburg

Das INEF-Forschungsvorhaben „Wege aus extremer Armut, Vulnerabilität und Ernährungsunsicherheit“ veranstaltet am 10. und 11. September im Gerhard-Mercator-Haus in Duisburg seine Abschlusstagung.
Ziel der Tagung ist, Antworten auf folgende Fragen zu finden: Wie können extrem arme, vulnerable und ernährungsunsichere Bevölkerungsgruppen erreicht werden? Mit welchen Maßnahmen und Instrumenten kann ihre Lebenssituation wirksam und nachhaltig verbessert werden? Auf der Tagung werden zum einen vom Projektteam die Ergebnisse von vier Jahren Forschungsarbeit vorgestellt. Zum anderen werden die Thesen und Empfehlungen des Forschungsteams von ausgewiesenen ExpertInnen aufgenommen und in Kurzvorträgen kritisch beleuchtet.

Die Teilnahme ist auf persönliche Einladung möglich. Bei Interesse schreiben Sie bitte eine E-Mail an kgaesing_at_inef.uni-due.de. Ein detaillierteres Programm finden Sie hier.

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18.06.2019

Fga 2019 cover

Friedensgutachten 2019
Vorwärts in die Vergangenheit? Frieden braucht Partner

Vorwärts in die Vergangenheit – in diese Richtung bewegt sich aktuell die Politik im Umgang mit Fragen des Friedens und der Sicherheit. Errungenschaften der multilateralen Kooperation, die das friedliche Zusammenleben weltweit sichern halfen, werden Stück für Stück über Bord geworfen. In dieser Situation müssen die vorhandenen Regeln und Institutionen geschützt und zugleich neue Regeln und Verfahren der Friedenssicherung vorangetrieben werden. Beide Aufgaben lassen sich nur mit neuen Partnerschaften umsetzen. Das diesjährige Friedensgutachten diskutiert solche Partnerschaften in den einzelnen Feldern der Friedens- und Sicherheitspolitik.

Das Friedensgutachten ist das gemeinsame Gutachten der deutschen Friedensforschungsinstitute (BICC / HSFK / IFSH / INEF) und erscheint seit 1987. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Fachgebieten untersuchen darin internationale Konflikte aus einer friedensstrategischen Perspektive und geben klare Empfehlungen für die Politik. Das Friedens­gutachten 2019 wird am 4. Juni auf der Bundes­presse­konferenz in Berlin vorgestellt. Im Anschluss diskutieren die Institute die Empfehlungen des Friedens­gutachtens in Ministerien, dem Kanzleramt, bei Bundes­tags­ausschüssen und Fraktionen der Parteien.

Das Friedensgutachten 2019 kann unter https://www.friedensgutachten.de/2019 abgerufen werden.

04.06.2019

Neues INEF Logo

Stellenausschreibung 293-19

Das INEF, Universität Duisburg-Essen, Campus Duisburg sucht zum 1. September 2019 einen forschungs- und publikationsstarken, promovierten wissenschaftlichen Mitarbeiter (w, m, d, Post-doc 100%, TV-L 13), unbefristet, mit einem Fokus auf Friedens- und Konfliktforschung, vorzugsweise zu den Themen Peacebuilding, Demokratisierung und externe Intervention in fragilen Gesellschaften.

Bewerbungsfrist: 23.06.2019

Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Stellenausschreibung.

03.06.2019

Ave 16 psnp

Soziale Sicherung in Dürregebieten in Äthiopien durch das Productive Safety Net Programme (PSNP) (AVE-Studie 16/2019)
Bliss, Frank

Beim Productive Safety Net Programme (PSNP) handelt es sich um ein System der Sozialen Sicherung für derzeit rund acht Millionen Menschen in von Dürre besonders betroffenen Woredas (Landkreisen) in Äthiopien. Primär werden öffentliche Arbeiten im Rahmen von „food / cash for work-“Maßnahmen gefördert. Hinzu kommen unkonditionierte Geldzahlungen für Menschen, die nicht arbeitsfähig sind, sowie in bisher geringem Umfang finanzielle Zuwendungen für die Existenzgründung. Die AVE-Studie stellt die Praxis des PSNP dar und beschäftigt sich mit Wirkungen des Programms und bestehenden Herausforderungen.

Der Beitrag steht hier zum Download zur Verfügung.

09.05.2019

Ave 14 soja benin

Zum Beispiel Soja. Eine erfolgreiche Wertschöpfungskette im westafrikanischen Benin (AVE-Studie 14/2019)
Bliss, Frank

Häufig bleiben in der afrikanischen Landwirtschaft Wertschöpfungsketten (WSK) relativ kurz, weil ein Großteil der Produktion unverarbeitet exportiert wird. Die vorliegende AVE-Studie untersucht die Produktion und Verarbeitung von Soja sowie die Vermarktung von Sojaerzeugnissen im westafrikanischen Benin als ein gutes Beispiel für eine komplexe WSK, bei der in erheblichem Umfang Arbeitsplätze vor allem auch für Frauen geschaffen und gute Einkommen erzielt werden.

Der Beitrag steht hier zum Download zur Verfügung.

07.05.2019

Gt-a-2019-01 de online cover

Mobilität von Arbeit vs. Kapital: Eine Global-Governance-Perspektive (Globale Trends Analysen 01/2019)
Rosewarne, Stuart / Piper, Nicola

Die Mobilität von Menschen hat einen positiven Effekt auf die globale Wirtschaftsleistung. Eine international anerkannte Governance-Architektur wie für die Liberalisierung des Handels und der Finanzmärkte gibt es für Migration jedoch nicht. Die Herausforderung besteht darin, das Entwicklungspotenzial internationaler Migration zu fördern und zugleich die nationale Souveränität zu wahren, ohne dabei Menschenrechte zu verletzen.

In der aktuellen Ausgabe von GLOBALE TRENDS. ANALYSEN beschreiben Stuart Rosewarne und Nicola Piper diese Herausforderung als „Versicherheitlichungs-Liberalisierungs-Paradoxon“, das sich auch in den Flüchtlings- und Migrationspakten der Vereinten Nationen widerspiegelt. Sie fordern einen erweiterten Blick auf Migration, insbesondere ein besseres Verständnis ihrer unterschiedlichen Formen und einen rechtebasierten Ansatz in der Migrationspolitik.

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26.03.2019

Ave 13 cover

Bodenfruchtbarkeit und Ernährungssicherheit in der Amhara Region in Äthiopien (AVE-Studie 13/2019)
Gaesing, Karin / Hailegiorgis Gutema, Tamene

Die AVE-Studie zum Projekt “Multi-dimensional food and nutrition security in Amhara” zeigt, wie es sehr armen kleinbäuerlichen Familien im äthiopischen Hochland möglich ist, sich durch eine Intensivierung der Landnutzung aus Armut und Hunger zu befreien.

Der Beitrag steht hier zum Download zur Verfügung.

19.03.2019

Ave 12 cover

Förderung von Agropastoralismus. Armuts- und Hungerbekämpfung durch integrierte ländliche Entwicklung in Samburu/Kenia (AVE-Studie 12/2019)
Mahla, Anika

In Zeiten immer wiederkehrender Dürren wird es jedes Jahr schwerer für (semi)nomadische ViehhalterInnen in Kenia genug Futter für ihre Tiere zu finden. Als Reaktion darauf führte World Vision Kenia ein multisektorales Projekt u.a. zur Förderung des Ackerbaus und der Viehzucht durch. Dies unterstützt die Menschen dabei ihre Lebensgrundlagen zu diversifizieren und durch eine gesteigerte Nahrungsmittelproduktion wird ein wichtiger Beitrag zur Ernährungssicherung geleistet.

Der Beitrag steht hier zum Download zur Verfügung.

13.03.2019

Gta03 dieglobalefluechtlingskrise cover

Die globale Flüchtlingskrise: Wie eine gerechte Antwort aussehen könnte (Globale Trends Analysen 03/2018)
B.S. Chimni

Mit dem Bestreben, Flüchtlinge sowie Migrantinnen und Migranten von ihren Territorien fern zu halten, entziehen sich die westlichen Nationen ihrer historischen und politischen Verantwortung, so die Analyse des renommierten indischen Migrationsforschers B.S. Chimni in der neuesten Ausgabe von GLOBALE TRENDS. ANALYSEN. Und nicht nur das: indem sie es den armen und ärmsten Ländern der Welt überlassen, mit der steigenden Zahl an Flüchtlingen umzugehen, lassen sie es zu, dass neue Krisenherde entstehen.

Chimni fordert deshalb eine gerechte Antwort der internationalen Gemeinschaft auf die globale Flüchtlingskrise. Diese könne nur in einer mehrgleisigen und mehrdimensionalen Strategie bestehen, die im Dialog aller Akteure und unter Berücksichtigung aller relevanten wirtschaftlichen und politischen Faktoren erarbeitet werden müsse.

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18.07.2018

Friedensgutachten 2018 cover

Friedensgutachten 2018
Kriege ohne Ende. Mehr Diplomatie – weniger Rüstungsexporte

Von einer stabilen und gerechten Friedensordnung ist die Welt gegenwärtig weit entfernt. Die Kriege etwa im Nahen und Mittleren Osten und in Afrika fordern tausende Opfer und zwingen Menschen zur Flucht. Die gemeinsame Sorge für den Frieden auf dem Wege der internationalen Zusammenarbeit – beispielsweise in den Vereinten Nationen (UN) – wird von Konflikten überschattet. Von Deutschland und der Europäischen Union sind deshalb verstärkte Anstrengungen nötig, um Frieden in der Welt herzustellen und zu erhalten.

Das Friedensgutachten ist das gemeinsame Gutachten der deutschen Friedensforschungsinstitute (BICC / HSFK / IFSH / INEF) und erscheint seit 1987. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Fachgebieten untersuchen darin internationale Konflikte aus einer friedensstrategischen Perspektive und geben klare Empfehlungen für die Politik.

Im vergangenen Jahr wurden Format und Layout des Friedensgutachtens einem aufwendigen Reformprozess unterzogen.

Alle Inhalte und Kapitel stehen unter www.friedensgutachten.de zum Download zur Verfügung.

12.06.2018

Kooperationspartnerschaften des INEF

Im Feld der Anwendungsorientierung und Politikberatung arbeitet das INEF besonders eng mit der Stiftung Entwicklung und Frieden (sef:) sowie der Arbeitsgemeinschaft Frieden und Entwicklung (FriEnt) und der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung e.V. zusammen.

Im Feld der Forschung sowie der Graduiertenausbildung ist das INEF am Käte Hamburger Kolleg / Centre for Global Cooperation Research (KHK/GCR21) sowie am UAR Graduate Centre for Development Studies beteiligt.

INEF Updates

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