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 Journal of Intervention and Statebuilding Vol. 10 No. 2

Expansive Intervention as Neo-Institutional Learning: Root Causes in the Merida Initiative
Finkenbusch, Peter

Internationale Interventionen sind seit den 1990er Jahren in der Reichweite ihrer Politiken stark gewachsen. Während Neoliberale die Expansion von internationalen Interventionen als einen Versuch verstehen, an den sozio-kulturellen Vorbindungen liberaler Marktwirtschaft zu arbeiten, sehen Foucault´sche Gouvernementalitätsstudien in ihr ein Set von zunehmend invasiven Disziplinartechniken. Das Papier schlägt eine andere Perspectikve vor: Neo-institutionelles lernen. Anhand einer Fallstudie der Merida Initiative, einem U.S.-mexikanischen Sicherheitsabkommen aus dem Jahr 2007, argumentiert das Papier, dass Expansion schrittweise aus der Entdeckung neuer, „tiefer“-liegender Institutionen erwächst. Der entscheidende Punkt ist, dass die Erforschung neuer, „tiefer“-liegender, oft informeller, Institutionen die Dekonstruktion von liberal-universalen Wissensformen erfordert. Diese Dynamik leistet einem Paradox Vorschub: Umso mehr Intervenierende empirisch lernen, umso weniger wissen sie analytisch.

Erschienen in: Journal of Intervention and Statebuilding Vol. 10 No. 2

Erschienen am: June, 2016

Seiten: S. 162-180

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