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 Journal of Intervention and Statebuilding Vol. 10 No. 2

From Promoting to De-emphasizing ‘Ethnicity’: Rethinking the Endless Supervision of Kosovo
Bargués-Pedreny, Pol

Die Strategie internationaler Statebuilder, ein friedliches und multi-ethnisches Kosovo zu erzielen, hat sich gewandelt: Von einer Top-Down Institutionalisierung einer multi-ethnischen Gesellschaft zur Zeit der UNMIK (1999-2008) hin zu einer neutralen und technischen Verwaltung der Gesellschaft mit einem Fokus auf die Reduktion ethnischer Teilung (EULEX und ICO nach 2008). Trotz dieses Wandels im Verständnis von Statebuilding, identifiziert der Artikel dominante Spannungen zwischen den Praktikern in beiden Perioden. Er teilt mit anderen Studien die Einschätzung, dass weitere internationale Unterstützung der Schlüssel zu einem tatsächlich inklusiven Frieden ist. Diese geteilte Annahme, so wird argumentiert, basiere auf dem Glauben, dass die Probleme des Kosovo in einem „ethnisches Denken“ begründet sind; einer psycho-sozialen Dysfunktion. Die psycho-soziale Rahmung der Probleme – unabhängig davon, ob der Lösungsprozess ethnische Differenzen betont oder nicht – beinhaltet ein konstantes und zeitlich unbegrenztes Internationales Management des Kosovo.

Erschienen in: Journal of Intervention and Statebuilding Vol. 10 No. 2

Erschienen am: June, 2016

Seiten: S. 222-240

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