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UAR Working Papers on Development and Global Governance - No. 12

Corruption and Political Stability in Post-Conflict Countries: Is there really a Trade-Off? UAR Working Paper No. 12
Perlick, Franziska

Die Annahme, dass es einen Trade-Off zwischen dem Korruptionsniveau
und der politischen Stabilität in einer Nachkriegssituation geben könnte,
besteht seit längerem in der Peacebuilding Debatte. Aber hinsichtlich der
Wirkung von Korruption auf politische Stabilität gehen die
Expertenmeinungen stark auseinander.
Die vorliegende Studie geht anhand von Nachkriegsgesellschaften der
Frage nach, ob Korruption ein nennenswertes Hindernis für Peacebuilding
darstellt oder aber eher einen stabilisierenden Effekt hat. Hierbei wird das
Konzept der Hybriden Politischen Ordnung genutzt, um Nachkriegsgesellschaften zu modellieren. Die Grundannahmen der
Literaturanalyse zentraler Konzepte des Peacebuilding sowie der
Korruptionsbekämpfung werden anhand der Fallstudie Sierra Leone im
Zeitraum 2002-2012 geprüft.
Ausgehend von unterschiedlichen Konzepten von Faktoren politischer
Stabilität, wie beispielsweise Legitimität, wird deutlich, dass der Effekt von
Korruption je nach sozio-ökonomischem und sozio-kulturellem Kontext,
sehr unterschiedlich ist und nicht notwendigerweise destabilisierend sein
muss.
Schlüsselworte: Nachkriegsgesellschaften, Sierra Leone, Korruption,
Hybride Politische Ordnungen, politische Stabilität, Peacebuilding.

 Peacebuilding in Crisis. Rethinking Paradigms and Practices of Transnational Cooperation

Peacebuilding in Crisis: Rethinking Paradigms and Practices of Transnational Cooperation
Debiel, Tobias / Held, Thomas / Schneckener, Ulrich (eds.)

 Peacebuilding in Crisis. Rethinking Paradigms and Practices of Transnational Cooperation

Rethinking the Local in Peacebuilding: Moving Away From the Liberal/ Post-Liberal Divide
Debiel, Tobias / Rinck, Patricia

Business and Human Rights in the Global Economy

Business and Human Rights in the Global Economy
Hamm, Brigitte (ed.)

Die von INEF-Mitarbeiterin Dr. Brigitte Hamm herausgegebene Aufsatzsammlung „Business and Human Rights in the Global Economy“ richtet sich insbesondere an Studierende. Der Sammelband zeichnet den Diskurs nach, der 2011 zur Verabschiedung der UN Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte durch den Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen führte. Diese Leitprinzipien gelten als das derzeit wichtigste Instrument zur Steuerung von Unternehmensverhalten in der globalen Wirtschaft. Die Menschenrechte bilden hierbei die normative Grundlage. Durch die Verknüpfung verbindlicher staatlicher Schutzpflichten für die Menschenrechte und einer auf Freiwilligkeit und Corporate Social Responsibility basierenden Vorstellung einer Unternehmensverantwortung für die Menschenrechte sollen durch die Umsetzung der Leitprinzipien globale Steuerungslücken geschlossen werden.

Für ein besseres Verständnis dieses Ansatzes ist das Buch in fünf Abschnitte untergliedert:
• Die Gesichte des Menschenrechtsregimes der Vereinten Nationen;
• Corporate Social Responsibility als ein Governance Modus, der private Selbststeuerung und transnationale Co-Regulierung betont;
• Menschenrechtliche Herausforderungen in der Textil- und Bekleidungsindustrie und dem extraktiven Sektor;
• Der Diskurs über Wirtschaft und Menschenrechte;
• Die UN Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte.

The German Press Discourse on the (New) Green Revolution in Sub-Saharan Africa

The German Press Discourse on the (New) Green Revolution in Sub-Saharan Africa
Mahla, Anika

UAR Working Papers on Development and Global Governance - No. 11

Building inclusive smallholder agricultural finance. With evidence from coffee producers and financial institutions in Tanzania, UAR Working Paper No. 11
Striegel, Simon

Trotz einer zunehmenden Privatisierung und Durchdringung ländlicher Finanzmärkte im globalen Süden bleibt der mangelnde Zugang zu kleinbäuerlicher Mikrofinanzierung ein wesentliches Hindernis für die Verbesserung finanzieller Inklusion und der Lebensbedingungen im ländlichen Raum. Hohe Transaktionskosten in Kombination mit kovarianten Risiken, mangelnde finanzielle Grundbildung sowie die Verbreitung von Opportunitätsrisiken mindern die Profitablität und somit das Angebot
kleinbäuerlicher Finanzdienstleistungen. Basierend auf dem theoretischen Konzept der Neuen Institutionenökonomie und unterstützt durch aus Interviews mit KaffeekleinproduzentInnen und Finanzinsitutionen gewonnener empirischer Evidenz identifiziert diese Arbeit grundsätzliche Herausforderungen kleinbäuerlicher Finanzierung sowie mögliche Handlungspfade, über die finanzielle Inklusion verbessert werden kann. Im Lichte mangelnder organisatorischer Entwicklung offenbart die Analyse des kleinbäuerlich geprägten tansanischen Kaffeesektors und des Finanzsystems, dass inklusive ländliche Finanzsysteme vor allem von bindungsstarken, gut regierten und erfolgreich gemanageten Produzentenorganisationen, die als Intermediationspunkte zwischen KleinproduzentInnen und Finanzinstitutionen agieren, abhängen.
Schlüsselwörter: finanzielle Inklusion, Kaffee, Kleinbauern, landwirtschaftliche
Finanzierung, ländliche Entwicklung, Mikrofinanzierung, Neue Institutionenökonomie, Tansania

UAR Working Papers on Development and Global Governance - No. 10

Der deutsche Mediendiskurs zur (Neuen) Grünen Revolution. UAR Working Paper No. 10
Mahla, Anika

Mittels der Argumentativen und Narrativen Diskursanalyse wird der deutsche
Pressediskurs über die (Neue) Grüne Revolution rekonstruiert. Die Wiederbelebung
der Grünen Revolution zielt auf die Bekämpfung von Hunger in Subsahara-
Afrika ab. Zwei verschiedene Erzählungen kristallisieren sich heraus: Einerseits
eine affirmative Koalition für das Modell der industrialisierten Landwirtschaft und
andererseits eine kritische Koalition, die agrarökologische Alternativen bevorzugt.
Es werden inhaltliche Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den
beiden Erzählungen anhand der Aktantenstrukturen und Wertgegensätze skizziert.
Im Ergebnis wurde deutlich, dass die affirmative Narration hegemonial vertreten
ist.
Schlagwörter: Grüne Revolution, Landwirtschaft, Hunger, Hegemonie, Diskursanalyse, Narration, Diskurskoalition

Entwicklung und Internationale Politik
Sondermann, Elena / Debiel, Tobias

Korruptionsforschung in der vergleichenden Politikwissenschaft
Gawrich, Andrea / Debiel, Tobias

Entwicklungszusammenarbeit
Debiel, Tobias / Sondermann, Elena

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