Herzlich Willkommen am INEF

Das Institut für Entwicklung und Frieden (INEF), das im Jahr 1990 gegründet wurde, ist eine Forschungseinrichtung der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften der Universität Duisburg-Essen am Campus Duisburg. Das INEF bearbeitet als einziges deutsches Forschungsinstitut Fragen an der Schnittstelle von Entwicklung und Frieden.

Das INEF verbindet Grundlagenforschung mit anwendungsorientierter Forschung und Politikberatung und kooperiert eng mit der Stiftung Entwicklung und Frieden (SEF) in Bonn, die 1986 auf Initiative des früheren Bundeskanzlers und Friedensnobelpreisträgers Willy Brandt gegründet wurde.

 

Neuigkeiten

Die Vereinten Nationen und globale Gesundheitskrisen. Lessons learnt aus dem Ebola-Ausbruch

Cornelia Ulbert

Die Ebola-Epidemie in Westafrika markiert mit derzeit 24.282 Infektionsfällen und 9.976 Toten den bislang schlimmsten Ausbruch dieser Erkrankung (Stand: 11. März 2015). Die schwachen Gesundheitssysteme in den hauptsächlich betroffenen Ländern Guinea, Liberia und Sierra Leone trugen mit dazu bei, dass der Ausbruch sich zu einer Gesundheitskrise entwickeln konnte, aber auch das internationale Krisenreaktionssystem geriet deutlich an seine Grenzen. Die zunächst mangelnde Intensität der Notfallmaßnahmen wurde erst gesteigert, nachdem sich der UN-Sicherheitsrat mit der Ebola-Krise beschäftigt hatte. Das kann jedoch kein Zukunftsmodell für die Bearbeitung von globalen Gesundheitskrisen sein. Es gilt vielmehr, die bestehenden Strukturen, in deren Zentrum die Weltgesundheitsorganisation (WHO) steht, zu stärken und auszubauen.

Weitere Informationen unter Publikationen

Eingestellt am: 30.03.2015 | Ansprechpartner: Cornelia Ulbert

Call for Paper

„PhD Conference on International Development“

Vom 24. bis 25. September 2015 wird an der Ruhruniversität Bochum die vierte PhD Konferenz zur Internationalen Entwicklung stattfinden. Organisiert wird die Konferenz vom Institut für Entwicklungsforschung und Entwicklungspolitik (IEE) der RUB, der School of International Development (DEV) der University of East Anglia (GB), dem International Institute of Social Studies (ISS) in Den Haag, NL) sowie dem INEF und dem Institut für Politikwissenschaft (UDE) im Rahmen des UA-Ruhr Graduate Centre for Development Studies.

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Eingestellt am: 30.03.2015 | Ansprechpartner: Tobias Debiel

‘From naming and shaming to knowing and showing’: human rights and the power of corporate practice

Christian Scheper

Hegemoniale Diskurse neigen dazu, ihre Gegner zu schlucken, d.h. deren Forderungen neu auszudeuten und in den eigenen Interessen aufgehen zu lassen. INEF-Mitarbeiter Christian Scheper zeigt dies für den Kapitalismus und die Forderungen zum Schutz von Menschenrechten. Er beschreibt den Transformationsprozess, bei dem die Umsetzung von Menschenrechten zunehmend in innerbetriebliche Unternehmensstrategien integriert und dabei auch nach außen hin präsentiert wird. Als eine Folge dessen wird die eigentlich fundamentalere Kritik an dem Geschäftsgebaren von Unternehmen entkräftet.

Weitere Informationen unter Publikationen

Eingestellt am: 30.03.2015 | Ansprechpartner: Christian Scheper
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